Er soll sich an das von Abdu’l-Bahá gegebene Beispiel erinnern und an Seine beständige Ermahnung, dem Sucher mit solcher Freundlichkeit entgegenzukommen und den Geist der Lehren, die er ihm vermitteln möchte, in solch einem Maße vorzuleben, dass der Empfänger aus eigenem Antrieb veranlaßt wird, sich der Sache anzuschließen, die solche Lehren verkörpert. Anfangs möge er davon absehen, auf solchen Gesetzen und Anordnungen zu bestehen, die eine zu starke Belastung für des Suchers neu erwachten Glauben bedeuten würden, sondern sich bemühen, ihn geduldig, taktvoll und doch entschieden der Reife zuzuführen und ihm helfen, seine unbeschränkte Annahme dessen, was immer von Bahá’u’lláh verordnet wurde, zu erklären.
Shoghi Effendi in Das Kommen Göttlicher Gerechtigkeit 83