Bahá'í ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Darum müssen die Geliebten Gottes und die Dinerinnen des Gnadenreichen ihre Kinder mit ihrem Herz und Leben erziehen und sie in der Schule der Tugend und Vollkommenheit lehren. Sie dürfen hierin nicht nachlässig sein; sie müssen erfolgreich sein. Wahrlich, es wäre besser, ein Kind lebte gar nicht, als dass es unwissend aufwachsen würde, denn jenes unschuldige Kind wird im nächsten Leben mit zahllosen Mängeln behaftet sein, vor Gott verantwortlich und von Ihm befragt, und von den Menschen beschuldigt und abgewiesen. Welch eine Sünde wäre das und welch eine Nachlässigkeit! Dieses ist die erste Pflicht der Geliebten Gottes und der Dienerinnen des Gnadenreichen: sie müssen mit allen möglichen Mitteln danach streben, beide Geschlechter zu erziehen, männlich und weiblich; Mädchen wie Jungen; es gibt keinerlei Unterschied zwischen ihnen. Die Unwissenheit beider ist tadelnswert, und in keinem der beiden Fälle ist Nachlässigkeit gestattet. "Sind jene die wissen, und jene die nicht wissen gleich?"
Abdu'l-Bahá

Abdu'l-Bahá, Tablets of Abdu'l-Bahá Abbas 3:579 (unautorisierte Übersetzung)

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Lehre die Sache Gottes, o Volk Bahás, denn Gott hat es jedem zur Pflicht gemacht, Seine Botschaft zu verkünden, und betrachtet dies als die verdienstvollste aller Taten.

Bahá'u'lláh

O Diener Gottes! Freue dich über die Frohen Botschaften Gottes, sei glücklich durch die Verbreitung der göttlichen Düfte, klammere dich an das Reich Gottes in solcher Weise, dass du dich dadurch von der Welt löst und in deinem Herzen das Feuer der Liebe Gottes in einem Maße entzündest, dass jeder, der sich dir nähert, seine Wärme spürt. Wenn du diese Stufe zu erreichen wünscht, dann solltest du dich ganz Gott zuwenden. Vielleicht wird dann ein Licht auf dich herabsteigen, durch das die göttlichen Düfte durch alle jene Regionen verbreitet werden und du zu einer Lampe der Führung wirst, aus der das Licht der Erkenntnis ausstrahlt und sich über jene weiten Länder und entfernten Regionen ausbreitet.

Abdu'l-Bahá

Ich hoffe, dass diese Begegnung zu einem Docht in der Lampe wurde und dass das Feuer ihn entzündete, sobald es damit in Berührung kommt. Ich erwarte Ergebnisse dieser Begegnung, dass Ich dich nämlich wie eine Kerze leuchten sehe, wie eine Motte, die sich im Feuer der Liebe Gottes verzehrt, weinen wie eine Wolke, weil die Liebe und Anziehung so groß sind, lachen wie eine Wiese und durch diese Fröhlichkeit aufgerüttelt, wie ein junger Baum durch die Winde aus dem Abhá Paradies.

Abdu'l-Bahá

Gottes Dienerinnen müssen sich auf eine solche Stufe erheben, dass sie von selbst und ohne Hilfe diese inneren Bedeutungen begreifen und fähig werden, jedes Wort in allen Einzelheiten zu erläutern - eine Stufe, auf der aus der Wahrheit ihres tiefsten Herzens ein Quell der Weisheit sprudelt, wie sich ein Springbrunnen aus seinem eigenen Urgrund ergießt.

Abdu'l-Bahá