Darum müssen die Geliebten Gottes und die Dinerinnen des Gnadenreichen ihre Kinder mit ihrem Herz und Leben erziehen und sie in der Schule der Tugend und Vollkommenheit lehren. Sie dürfen hierin nicht nachlässig sein; sie müssen erfolgreich sein. Wahrlich, es wäre besser, ein Kind lebte gar nicht, als dass es unwissend aufwachsen würde, denn jenes unschuldige Kind wird im nächsten Leben mit zahllosen Mängeln behaftet sein, vor Gott verantwortlich und von Ihm befragt, und von den Menschen beschuldigt und abgewiesen. Welch eine Sünde wäre das und welch eine Nachlässigkeit! Dieses ist die erste Pflicht der Geliebten Gottes und der Dienerinnen des Gnadenreichen: sie müssen mit allen möglichen Mitteln danach streben, beide Geschlechter zu erziehen, männlich und weiblich; Mädchen wie Jungen; es gibt keinerlei Unterschied zwischen ihnen. Die Unwissenheit beider ist tadelnswert, und in keinem der beiden Fälle ist Nachlässigkeit gestattet. "Sind jene die wissen, und jene die nicht wissen gleich?"
'Abdu'l-Bahá, Tablets of 'Abdu'l-Bahá Abbas 3:579 (unautorisierte Übersetzung)