Eine ganze Woche lang kam eine große Zahl Trauernder, arme und reiche gleichermaßen, um der Familie Bahá’u’lláhs ihr Mitgefühl auszudrücken. Bedeutende Persönlichkeiten aus allen Teilen der Gesellschaft, Moslems, Christen und Juden, Dichter, Kleriker und Regierungsbeamte vereinigten sich in der Trauer über Seinen Verlust und im Lobpreis Seiner Tugenden und Seiner Größe. Viele bezeugten schriftlich ihre Verehrung. Ähnliche Schreiben kamen aus den Städten der ganzen Region. Sie alle wurden ’Abdu’l-Bahá überreicht, der jetzt die Sache Bahá’u’lláhs vertrat. Diese Leidbezeugungen waren aber in den Worten des Hüters „nur ein Tropfen, verglichen mit dem Ozean des Schmerzes und den zahllosen Beweisen grenzenloser Liebe und Ergebenheit, die in der Stunde des Untergangs der Sonne der Wahrheit aus den Herzen der ungezählten Tausende hervorbrach, die sich Seiner Sache geweiht hatten, und entschlossen waren, ihr Banner in Persien, Indien, Russland, im ’Iráq, in der Türkei, in Palästina, Ägypten und Syrien aufzurichten und hoch zu halten.
Shoghi Effendi, Gott geht vorüber 13:7