Bahá'í ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Eine ganze Woche lang kam eine große Zahl Trauernder, arme und reiche gleichermaßen, um der Familie Bahá’u’lláhs ihr Mitgefühl auszudrücken. Bedeutende Persönlichkeiten aus allen Teilen der Gesellschaft, Moslems, Christen und Juden, Dichter, Kleriker und Regierungsbeamte vereinigten sich in der Trauer über Seinen Verlust und im Lobpreis Seiner Tugenden und Seiner Größe. Viele bezeugten schriftlich ihre Verehrung. Ähnliche Schreiben kamen aus den Städten der ganzen Region. Sie alle wurden ’Abdu’l-Bahá überreicht, der jetzt die Sache Bahá’u’lláhs vertrat. Diese Leidbezeugungen waren aber in den Worten des Hüters „nur ein Tropfen, verglichen mit dem Ozean des Schmerzes und den zahllosen Beweisen grenzenloser Liebe und Ergebenheit, die in der Stunde des Untergangs der Sonne der Wahrheit aus den Herzen der ungezählten Tausende hervorbrach, die sich Seiner Sache geweiht hatten, und entschlossen waren, ihr Banner in Persien, Indien, Russland, im ’Iráq, in der Türkei, in Palästina, Ägypten und Syrien aufzurichten und hoch zu halten.
Shoghi Effendi

Shoghi Effendi, Gott geht vorüber 13:7

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Wahrlich, Ich sage, dies ist der Tag, an dem die Menschheit das Angesicht des verheißenen schauen und Seine Stimme hören kann. Gottes Ruf ist erhoben, und das Licht Seines Antlitzes ist über den Menschen aufgegangen. Es geziemt einem jeden, die Spuren jedes eitlen Wortes von der Tafel seines Herzens zu löschen, und mit offenem und unvoreingenommenem Sinn fest auf die Zeichen Seiner Offenbarung, die Beweise Seiner Sendung und die Zeichen Seiner Herrlichkeit zu schauen.

Bahá'u'lláh

Dies ist der Tag, da Gottes erhabenste Segnungen den Menschen zugeströmt sind, der Tag, da alles Erschaffene mit Seiner mächtigsten Gnade erfüllt wurde. Alle Völker der Welt haben die Pflicht, ihre Gegensätze auszugleichen und in vollkommener Einigkeit und in Frieden im Schatten des Baumes Seiner Obhut und Gnade zu wohnen. Es geziemt ihnen, sich an das zu halten, was an diesem Tage der Erhöhung ihrer Stufe und der Förderung ihres eigenen Besten dient.

Bahá'u'lláh

Dies ist der Tag, da das Meer göttlicher Gnade den Menschen offenbart ist, der Tag, da die Sonne Seiner Güte ihren Strahlenglanz über sie ergießt, der Tag, da die Wolken Seiner reichen Gaben die ganze Menschheit überschatten. Jetzt ist es Zeit, die Niedergeschlagenen mit dem belebenden Hauch der Liebe und Gemeinschaft und den lebendigen Wassern der Freundlichkeit und Güte aufzumuntern und zu erquicken.

Bahá'u'lláh

Groß fürwahr ist dieser Tag! Die Hinweise in allen heiligen Schriften auf ihn als den »Tag Gottes«¹ bezeugen seine Größe. Die Seele jedes Propheten Gottes und jedes göttlichen Boten hat nach diesem wundersamen Tag gedürstet. Alle Geschlechter der Erde haben sich in gleicher Weise danach gesehnt, ihn zu erleben. Doch kaum hatte sich das Tagesgestirn Seiner Offenbarung am Himmel des Willens Gottes kundgetan, da wurden alle außer jenen, die der Allmächtige zu ihren beliebte, als stumm und achtlos befunden.

Bahá'u'lláh