Bahá'í ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Denn die Geschichte des Glaubens, besonders in Persien, veranschaulicht deutlich die Tatsache, daß solche Verfolgungen ausnahmslos dazu dienen, die Gläubigen in ihrem Glauben zu stärken, indem sie die in ihren Herzen ruhenden geistigen Kräfte beleben und in ihnen ein neues, tieferes Wissen um ihre Pflicht und Verantwortung gegenüber dem Glauben wecken. Schon der Fortschritt des Glaubens allein erzeugt, indem er den Haß und Neid der Völker und Nationen hervorruft, in der Tat so große Schwierigkeiten und Hindernisse, wie sie nur sein göttlicher Geist zu überwinden vermag. `Abdu'l-Bahá hat ausdrücklich erklärt, daß die Feindschaft und der Widerstand der Welt entsprechend der Verbreitung und dem Fortschritt des Glaubens anwachsen werden. Je größer der Eifer der Gläubigen und je bemerkenswerter der Erfolg ihrer Bemühungen, desto heftiger wird der Widerstand des Feindes sein.
Shoghi Effendi

Shogi Effendi in Krise und Sieg 28

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Seele und Geist des Menschen schreiten fort, wenn er von Leid heimgesucht wird. Je tiefer der Boden gepflügt wird, desto besser wird der Same sprießen und umso reicher die Ernte ausfallen. So wie der Pflug eine tiefe Furche zieht und die Erde von Unkraut und Disteln säubert, so reinigen Leid und Trübsal den Menschen von den Belanglosigkeiten dieses irdischen Lebens, bis er den Zustand völliger Loslösung erreicht. Sein Lebensgefühl hinieden wird dann von göttlicher Glückseligkeit geprägt sein. Man könnte sagen, der Mensch ist unreif; die Hitze des Leidensfeuers wird ihn reifen lassen. Blickt zurück in die Vergangenheit, und ihr werdet sehen, dass die größten Menschen am meisten gelitten haben.

Abdu'l-Bahá

Nur durch Leiderfahrung gewinnt man ewige Glückseligkeit. Wer die Ebene der Selbstaufopferung erreicht hat, ist im Besitze wahrer Freude. Weltliche Freude vergeht.

Abdu'l-Bahá

Die Menschheit ist heute niedergedrückt von Mühsal, Sorge und Kummer. Niemand kann sich ihnen entziehen. Die Welt ist naß von Tränen, doch steht das Heilmittel, gottlob, vor der Tür. Lasset uns unsere Herzen abwenden von der Welt des Stoffes und in der Welt des Geistes leben. Sie allein kann Freiheit geben. Sind wir von Schwierigkeiten umringt, so brauchen wir nur Gott zu rufen, und Seine große Barmherzigkeit wird uns helfen. Wenn Sorgen und Mißgeschick zu uns kommen, so laßt uns unser Angesicht zum Königreich wenden, und himmlischer Trost wird fließen. Wenn wir krank und in Not sind, laßt uns um Gottes Heilung flehen, und Er wird unser Beten erhören. Wenn unsere Gedanken mit der Bitternis dieser Welt erfüllt sind, laßt uns unsere Augen auf die Süße von Gottes Mitleid richten, und Er wird himmlische Ruhe senden. Wenn wir auch in der stofflichen Welt gefangen sind, so kann sich doch unser Geist in den Himmel erheben, und wir werden tatsächlich frei sein. Wenn sich unsere Tage dem Ende nähern, laßt uns der ewigen Welten gedenken, und wir werden voller Freude sein.

Abdu'l-Bahá

Verzweifle nicht, lächle vielmehr durch die Gnade deines Herrn; sei nicht betrübt, wenn dir irdische Schwierigkeiten und Kummer begegnen, denn sie sind vergänglich - und dein sei ewige Unsterblichkeit, Menschenalter und Jahrhunderte, Zeiten und Zyklen hindurch.

Abdu'l-Bahá