Bahá'í ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Auf diese Frage bezieht sich auch die Erklärung `Abdu’l-Bahás in einem Seiner Tablets, die besagt, daß der Wähler seine Wahl unter denen treffen soll, deren guter Ruf weit verbreitet ist. Bei jeder Art Wahlen ist nicht zu umgehen, daß wertvolle Menschen nicht gewählt werden, weil sie einfach nicht weithin bekannt sind. Dies gilt für jedes System, in dem Nominierung und Wahlpropaganda so gehandhabt werden wie im Bahá’í-Wahlsystem. Aber das ist nicht das Entscheidende. Zum Ratsmitglied gewählt zu werden, bedeutet vom Bahá’í-Standpunkt aus nicht ein Recht, auf das jemand Anspruch hat, oder eine Ehre, nach der er trachten soll. Es ist eine Aufgabe und eine Verantwortung, zu der man aufgerufen werden kann. Der Zweck ist, daß diejenigen in einen Rat gewählt werden, die für diesen Dienst am würdigsten sind. Dies wird und kann nicht bedeuten, daß alle gewählt werden, die dessen würdig sind. Es ist zu erwarten, daß es in Zukunft … unzählige Menschen gibt, die jene Eigenschaften aufweisen, die sie zum Dienst in Geistigen Räten befähigen. Nur wenige von ihnen können irgendwann gewählt werden. Ebenso ist zu erwarten, daß die Wählerschaft durch Schulung und Erfahrung in Ablauf und Geist von Bahá’í-Wahlen sich ihrer Verantwortung, nur für jene zu stimmen, die den vom Hüter umrissenen Anforderungen genügen, in höherem Maße bewußt sein wird. Sie wird es sich daher zur ständigen Aufgabe machen, Charakter und Fähigkeiten jener kennenzulernen, die in der Gemeinde aktiv sind, so daß sie, wenn eine Wahl fällig wird, bereits eine Vorstellung von den Personen hat, unter denen sie ihre Wahl treffen muß.
Shoghi Effendi

Shoghi Effendi in Bahá'í-Wahlen 18

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O ihr lieben Freunde Abdu’l-Bahás! Ein gesegneter Brief von euch ist eingegangen; er berichtet über die Wahl eines Geistigen Rates. Mein Herz wurde sehr froh, als ich hörte, daß die Freunde jenes Gebietes – gelobt sei Gott – in vollkommener Einheit, Freundschaft und Liebe die neue Wahl abgehalten haben und daß es ihnen gelungen ist, Seelen zu wählen, die geheiligt sind, begünstigt an der Heiligen Schwelle, bekannt unter den Freunden für ihre Standhaftigkeit und Festigkeit im Bündnis. Jetzt müssen sich diese gewählten Vertreter erheben, in Geistigkeit und Freude zu dienen, in reiner Absicht, stark angezogen vom Duft des Allmächtigen, kraftvoll gestützt vom Heiligen Geist. Lasst sie das Banner der Führung hissen, und als Soldaten der himmlischen Heerscharen lasst sie Gottes Wort erhöhen, Seinen süßen Duft verbreiten, die Menschenseelen erziehen und den Größten Frieden fördern. Wahrlich, es wurden gesegnete Seelen gewählt. Im Augenblick, als ich ihre Namen las, überlief mich ein Schauer geistiger Freude, weil ich erkannte, dass dortzulande – gelobt sei Gott – Menschen erweckt wurden, welche Diener des Königreiches und bereit sind, ihr Leben für Ihn, der Seinesgleichen nicht hat, hinzugeben.

Abdu'l-Bahá

Am Wahltag müssen die Freunde von ganzem Herzen an den Wahlen teilnehmen, in Einigkeit und gutem Einvernehmen ihre Herzen Gott zuwenden, von allem außer Ihm gelöst sein, Seine Führung suchen und um Seine Hilfe und Gnade flehen.

Shoghi Effendi

Ihre tatsächlichen Fähigkeiten und derzeitigen Kenntnisse müssen gebührend berücksichtigt werden, und nur wer am besten für die Mitgliedschaft geeignet ist – ob Mann oder Frau -, soll seiner gesellschaftlichen Stellung ungeachtet in das höchst verantwortungsvolle Amt eines Bahá’í-Ratsmitgliedes gewählt werden.

Shoghi Effendi

Rufen wir uns Seine ausdrückliche und oft wiederholte Versicherung ins Gedächtnis, daß jeder Rat, der in dieser geläuterten Atmosphäre der Selbstlosigkeit und Loslösung gewählt wird, in Wahrheit von Gott berufen ist, und daß seine Entscheidung wahrhaft inspiriert ist, daß alle ausnahmslos sich seiner Entscheidung fügen sollten, ohne Vorbehalte und freudigen Herzens.

Shoghi Effendi