„Es ist an der Zeit, daß ihr aus Dankbarkeit für diese Gnadengabe Tag für Tag an Glauben und Standhaftigkeit wachset. Ihr solltet dem Herrn, eurem Gott, immer näher kommen und in solchem Maße angezogen und entflammt werden, daß eure heiligen Melodien zum Lobe des Geliebten die Scharen der Höhe erreichen, daß jeder von euch gleich einer Nachtigall in diesem Rosengarten Gottes den Herrn der Heerscharen verherrliche und zum Lehrer werde für alle, die auf Erden wohnen.
Abdu'l-Bahá
„O Gott, mein Gott! Stehe Deinen vertrauten Dienern bei, daß sie liebevolle, empfindsame Herzen haben. Hilf ihnen, der Führung Licht, das von den himmlischen Heerscharen ausgeht, unter allen Erdenvölkern zu verbreiten. Wahrlich, Du bist der Starke, der Gewaltige, der Mächtige, der Allunterwerfende, der Immervergebende. Wahrlich, Du bist der Freigebige, der Sanfte, der Empfindsame, der Großmütigste.
Abdu'l-Bahá
„Den Namen jedes Volkes, das Gott gnädiglich mit Liebe beschenkt, werden die himmlischen Heerscharen, die Schar der Engel und die Bewohner des Reiches Abhá gewiß preisen und verherrlichen. Jedes Volk jedoch, das sein Herz von dieser göttlichen Liebe, dieser Offenbarung des Barmherzigen, abkehrt, wird in schweren Irrtum absinken, verzweifeln und völlig zerfallen. Dieses Volk wird nirgends mehr Schutz finden; es wird den gemeinsten Kreaturen dieser Erde gleich werden, ein Opfer der Erniedrigung und der Schande.
Abdu'l-Bahá
„O ihr Erwählten des Reiches Abhá! Lobet den Herrn der Heerscharen; denn auf den Wolken schwebend ist Er aus dem Himmel des unsichtbaren Reiches in diese Welt herab gekommen, um Ost und West durch die herrliche Sonne der Wahrheit zu erleuchten. Der Ruf des Königreiches erscholl, die Boten aus den Sphären der Höhe sangen nach den Weisen der himmlischen Heerscharen die frohe Botschaft Seines Kommens. Da erzitterte die ganze Welt des Seins vor Freude, doch die Menschen schliefen weiter, wie es der Messias voraussagte; denn der Tag der Manifestation, da der Herr der Heerscharen herabstieg, fand sie verhüllt in den Schlaf der Unwissenheit. Wie Er im Evangelium sagte: „Mein Kommen geschieht, wie wenn der Dieb im Hause ist, und der Hausherr ist nicht auf der Hut.“
Abdu'l-Bahá