Bahá'í ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
Alle Zitate
Aus der Saat der Wirklichkeit ist die Religion zu einem Baum emporgewachsen, der Blätter und Zweige, Blüten und Früchte hervorbrachte. Nach einer gewissen Zeit verschlechterte sich der Zustand des Baums. Blätter und Blüten welkten und fielen ab. Der Baum wurde krank und trug keine Früchte mehr. Es wäre unvernünftig, wollte sich der Mensch an diesen alten Baum klammern und behaupten, seine Lebenskräfte seien unvermindert, seine Früchte unübertroffen, sein Dasein ewig. Die Saat der Wirklichkeit muss erneut in die Herzen der Menschen gelegt werden, damit ein neuer Baum daraus erwachse und frische göttliche Früchte die Welt laben. Auf diese Weise werden die Nationen und Völker, die heute noch in der Religion widerstreiten, zur Einheit geführt; Nachahmungen werden aufgegeben, und eine weltumspannende Bruderschaft in der Wirklichkeit selbst wird gegründet werden. Krieg und Streit werden unter den Menschen verschwinden; alle werden als Gottes Diener miteinander ausgesöhnt werden. Denn alle finden Obdach unter dem Baum Seiner Vorsehung und Gnade. Gott ist gütig zu allen. Er schenkt allen gleichermaßen Seine Gnadengaben, wie Jesus Christus sagte: Gott „lässt regnen über Gerechte und Ungerechte“; das will sagen, die Barmherzigkeit Gottes ist allumfassend. Die ganze Menschheit steht unter dem Schutz der Liebe und Gunst, und allen hat Er den Weg der Führung und des Fortschritts gewiesen.
Abdu'l-Bahá

Abdu'l-Bahá, Promulgation of Universal Peace 141 (unautorisierte Übersetzung)

Weitere Zitate · Ruhi 4

Alle anzeigen →

Wahrlich, Ich sage, dies ist der Tag, an dem die Menschheit das Angesicht des verheißenen schauen und Seine Stimme hören kann. Gottes Ruf ist erhoben, und das Licht Seines Antlitzes ist über den Menschen aufgegangen. Es geziemt einem jeden, die Spuren jedes eitlen Wortes von der Tafel seines Herzens zu löschen, und mit offenem und unvoreingenommenem Sinn fest auf die Zeichen Seiner Offenbarung, die Beweise Seiner Sendung und die Zeichen Seiner Herrlichkeit zu schauen.

Bahá'u'lláh

Dies ist der Tag, da Gottes erhabenste Segnungen den Menschen zugeströmt sind, der Tag, da alles Erschaffene mit Seiner mächtigsten Gnade erfüllt wurde. Alle Völker der Welt haben die Pflicht, ihre Gegensätze auszugleichen und in vollkommener Einigkeit und in Frieden im Schatten des Baumes Seiner Obhut und Gnade zu wohnen. Es geziemt ihnen, sich an das zu halten, was an diesem Tage der Erhöhung ihrer Stufe und der Förderung ihres eigenen Besten dient.

Bahá'u'lláh

Dies ist der Tag, da das Meer göttlicher Gnade den Menschen offenbart ist, der Tag, da die Sonne Seiner Güte ihren Strahlenglanz über sie ergießt, der Tag, da die Wolken Seiner reichen Gaben die ganze Menschheit überschatten. Jetzt ist es Zeit, die Niedergeschlagenen mit dem belebenden Hauch der Liebe und Gemeinschaft und den lebendigen Wassern der Freundlichkeit und Güte aufzumuntern und zu erquicken.

Bahá'u'lláh

Groß fürwahr ist dieser Tag! Die Hinweise in allen heiligen Schriften auf ihn als den »Tag Gottes«¹ bezeugen seine Größe. Die Seele jedes Propheten Gottes und jedes göttlichen Boten hat nach diesem wundersamen Tag gedürstet. Alle Geschlechter der Erde haben sich in gleicher Weise danach gesehnt, ihn zu erleben. Doch kaum hatte sich das Tagesgestirn Seiner Offenbarung am Himmel des Willens Gottes kundgetan, da wurden alle außer jenen, die der Allmächtige zu ihren beliebte, als stumm und achtlos befunden.

Bahá'u'lláh