Bahá'í ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
Alle Zitate
Wenn man jemanden lehrt, weil man ihn liebt, wird man jemanden, den man nicht liebt, nicht lehren, und das ist nicht von Gott. Wenn man lehrt, um die versprochenen Segnungen für sich zu erhalten, so ist das auch nicht von Gott. Wenn man lehrt, weil es Gottes Wille ist, dass Gott erkannt werden möge - und das aus diesem Grunde allein - so wird man Wissen und Weisheit erhalten, und diese Worte werden Wirkung zeigen. Sie erlangen ihre Macht durch den Heiligen Geist, dann werden sie in den Seelen jener Wurzeln schlagen, die auf ihren Empfang vorbereitet sind. In einem solchen Falle ist der Gewinn an geistigem Wachstum für den Lehrer 90 % verglichen mit 10 % für den Hörer, denn er wird zu einem Baum, der durch die Macht Gottes Frucht trägt.
Abdu'l-Bahá

Abdu'l-Bahá in Star of the West 3(19):1

Weitere Zitate · Ruhi 6

Alle anzeigen →

Lehre die Sache Gottes, o Volk Bahás, denn Gott hat es jedem zur Pflicht gemacht, Seine Botschaft zu verkünden, und betrachtet dies als die verdienstvollste aller Taten.

Bahá'u'lláh

O Diener Gottes! Freue dich über die Frohen Botschaften Gottes, sei glücklich durch die Verbreitung der göttlichen Düfte, klammere dich an das Reich Gottes in solcher Weise, dass du dich dadurch von der Welt löst und in deinem Herzen das Feuer der Liebe Gottes in einem Maße entzündest, dass jeder, der sich dir nähert, seine Wärme spürt. Wenn du diese Stufe zu erreichen wünscht, dann solltest du dich ganz Gott zuwenden. Vielleicht wird dann ein Licht auf dich herabsteigen, durch das die göttlichen Düfte durch alle jene Regionen verbreitet werden und du zu einer Lampe der Führung wirst, aus der das Licht der Erkenntnis ausstrahlt und sich über jene weiten Länder und entfernten Regionen ausbreitet.

Abdu'l-Bahá

Ich hoffe, dass diese Begegnung zu einem Docht in der Lampe wurde und dass das Feuer ihn entzündete, sobald es damit in Berührung kommt. Ich erwarte Ergebnisse dieser Begegnung, dass Ich dich nämlich wie eine Kerze leuchten sehe, wie eine Motte, die sich im Feuer der Liebe Gottes verzehrt, weinen wie eine Wolke, weil die Liebe und Anziehung so groß sind, lachen wie eine Wiese und durch diese Fröhlichkeit aufgerüttelt, wie ein junger Baum durch die Winde aus dem Abhá Paradies.

Abdu'l-Bahá

Gottes Dienerinnen müssen sich auf eine solche Stufe erheben, dass sie von selbst und ohne Hilfe diese inneren Bedeutungen begreifen und fähig werden, jedes Wort in allen Einzelheiten zu erläutern - eine Stufe, auf der aus der Wahrheit ihres tiefsten Herzens ein Quell der Weisheit sprudelt, wie sich ein Springbrunnen aus seinem eigenen Urgrund ergießt.

Abdu'l-Bahá