Bahá'í ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Der Mensch muß in allen Dingen beraten, denn dies wird ihn zum Kern jedes Problems führen und ihn befähigen, die richtige Lösung zu finden. Die ehrenwerten Mitglieder des Geistigen Rates sollten sich sehr bemühen, damit keine Zwistigkeiten vorkommen können, und wenn solche Zwistigkeiten doch vorkommen, sollten sie nicht den Punkt erreichen, wo sie Streit, Haß und Feindseligkeit erzeugen, welche Gefahr bringen. Wenn du bemerkst, daß ein Zustand erreicht ist, wo Feindseligkeit und Gefahr aufkommen wollen, solltest du die Diskussion über das Thema sofort zurückstellen bis Zank, Streit und lautes Reden abklingen und eine günstige Zeit gekommen ist. Regelt alle Dinge, ob groß oder klein, durch Beratung. Tut keinen wichtigen Schritt in eueren eigenen persönlichen Angelegenheiten ohne vorherige Beratung. Kümmert euch umeinander. Fördert gegenseitig euere Vorhaben und Pläne. Sorgt euch umeinander. Laßt niemanden im ganzen Land in Not geraten. Erweist einander Freundschaft, bis ihr wie ein einziger Körper werdet, einer und alle… Jede Versammlung, die zum Zweck der Einigkeit und der Eintracht stattfindet, wird dazu beitragen, Fremde in Freunde und Feinde in Gleichgesinnte zu verwandeln. `Abdu’l-Bahá wird mit Herz und Seele in dieser Versammlung gegenwärtig sein.
Abdu'l-Bahá

Abdu'l-Bahá in Beratung 85

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Jetzt müssen sich diese gewählten Vertreter erheben, in Geistigkeit und Freude zu dienen, in reiner Absicht, stark angezogen vom Duft des Allmächtigen, kraftvoll gestützt vom Heiligen Geist. Laßt sie das Banner der Führung hissen, und als Soldaten der himmlischen Heerscharen laßt sie Gottes Wort erhöhen, Seinen süßen Duft verbreiten, die Menschenseelen erziehen und den Größten Frieden fördern.

Abdu'l-Bahá

Was nun euch betrifft, o ihr anderen Dienerinnen, die ihr die himmlischen Düfte liebt, haltet heilige Versammlungen ab und gründet Geistige Räte, denn sie sind die Grundlage für die Verbreitung der süßen Düfte Gottes; sie erhöhen Sein Wort, halten die Lampe Seiner Gnade hoch, verkünden Seine Religion und verbreiten Seine Lehren – und welche Gnade ist größer als diese? Diese Geistigen Räte werden vom Geist Gottes unterstützt. Ihr Verteidiger ist Abdu’l-Bahá. Über sie breitet Er Seine Flügel aus. Welche Gnade ist größer als diese? Diese Geistigen Räte sind strahlende Leuchten und himmlische Gärten, aus denen die Düfte der Heiligkeit über alle Regionen wehen und die Leuchten der Erkenntnis über alles Erschaffene strahlen. Von ihnen strömt der Geist des Lebens nach allen Richtungen. Sie sind wahrlich zu allen Zeiten und unter allen Umständen die mächtigen Quellen des Fortschritts für den Menschen. Welche Gnade ist größer als diese?

Abdu'l-Bahá

Die Geistigen Räte, die in diesem Zeitalter Gottes, in diesem heiligen Jahrhundert, zu errichten sind, hatten unbestreitbar nicht ihres gleichen in den vergangenen Zyklen, waren doch Ratsversammlungen, die Macht ausübten, bisher auf die Unterstützung kraftvoller Führerpersönlichkeiten angewiesen, während diese Räte auf die Hilfe der Schönheit Abhá gegründet sind. Verteidiger und Schutzherr jener anderen Ratsversammlungen war ein Fürst, ein König, ein Hohepriester oder die Masse des Volkes. Doch diese Geistigen Räte haben als Beschützer, Erhalter, Helfer und Beleber den allgewaltigen Herrn.

Abdu'l-Bahá

Es ist der Wunsch Gottes, des Herrn, daß die Geliebten Gottes und die Dienerinnen des Barmherzigen im Westen Tag für Tag in Harmonie und Einheit enger zusammenkommen. Solange das nicht erreicht ist, wird die Arbeit nicht voranschreiten. Die Geistigen Räte sind vereint das wirksamste Werkzeug, um Einheit und Harmonie zu bewirken. Diese Angelegenheit hat höchste Bedeutung; dies ist der Magnet, der die Bestätigungen Gottes anzieht. Wenn dereinst die Einheit zwischen den Freunden – diese göttliche Geliebte – in all ihrer Schönheit mit dem Schmuck des Reiches Abhá angetan ist, werden jene Länder sicherlich in kurzer Zeit zum Paradies des Allherrlichen werden, und vom Westen her wird der Strahlenglanz der Einheit sein helles Licht auf die ganze Erde werfen.

Abdu'l-Bahá