Bahá'í-ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Wir sollten uns sorgsam merken, daß die örtlichen Häuser der Gerechtigkeit ebenso wie das internationale Haus der Gerechtigkeit ausdrücklich im Kitáb-i-Aqdas anbefohlen worden sind. Die Institution des Nationalen Geistigen Rates als Zwischeninstanz, auf die in des Meisters Testament als »Sekundäres Haus der Gerechtigkeit« Bezug genommen wird, hat die ausdrückliche Bestätigung 'Abdu'l-Bahás, und das Verfahren für die Wahl des internationalen und der nationalen Häuser der Gerechtigkeit hat Er sowohl in Seinem Testament als auch in einer Reihe von Sendschreiben niedergelegt. Überdies sind die Einrichtungen der örtlichen und nationalen Fonds, die heute die notwendigen Ergänzungen aller örtlichen wie nationalen Geistigen Räte sind, nicht nur in den Sendschreiben begründet, die 'Abdu'l-Bahá für die Bahá'í des Ostens offenbarte; ihre Wichtigkeit und Notwendigkeit hat Er auch wiederholt in Seinen Äußerungen und Schriften betont. Die Zusammenfassung der Amtsgewalt in den Händen der gewählten Vertreter der Gläubigen, die notwendige Unterordnung jedes Anhängers unseres Glaubens unter das wohlüberlegte Urteil der Bahá'í-Räte, Seine Vorliebe für einstimmige Beschlüsse, der Entscheidungscharakter der Stimmenmehrheit, ja selbst wie wünschenswert es sei, alle Bahá'í-Veröffentlichungen genau zu überwachen - all dies hat 'Abdu'l-Bahá den Gläubigen emsig eingeschärft, wie es Seine beglaubigten und weit verbreiteten Sendschreiben bezeugen. Seine umfassenden, menschenfreundlichen Lehren auf der einen Seite anzunehmen, andererseits aber Seine noch herausfordernderen, noch einzigartigeren Gebote nachlässig und gleichgültig zu verwerfen und abzulehnen - das wäre ein Akt offenbarer Untreue jenen Werten gegenüber, die Er in Seinem Leben am meisten schätzte.
Shoghi Effendi

Shogi Effendi, Die Weltordnung Baha'u'llahs 1:3

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Der Herr hat befohlen, daß in jeder Stadt ein Haus der Gerechtigkeit errichtet werde, in dem sich Beratende nach der Zahl Bahá versammeln sollen. Wird diese Zahl überschritten, so schadet dies nicht. Ihnen sei es, als beträten sie den Hof der Gegenwart Gottes, des Erhabenen, des Höchsten, und als schauten sie Ihn, den Unsichtbaren. Sie sollen die Treuhänder des Allbarmherzigen unter den Menschen sein und sich für alle Erdenbewohner als die von Gott bestimmten Hüter betrachten. Sie sollen miteinander beraten, Gott zuliebe auf die Belange Seiner Diener so achten, wie sie auf ihre eigenen Belange achten, und wählen, was gut und ziemlich ist. So hat es euch der Herr, euer Gott, befohlen. Hütet euch zu verwerfen, was klar offenbart ist auf Seiner Tafel. Fürchtet Gott, o ihr mit Einsicht Begabten!

Bahá'u'lláh

Jetzt müssen sich diese gewählten Vertreter erheben, in Geistigkeit und Freude zu dienen, in reiner Absicht, stark angezogen vom Duft des Allmächtigen, kraftvoll gestützt vom Heiligen Geist. Laßt sie das Banner der Führung hissen, und als Soldaten der himmlischen Heerscharen laßt sie Gottes Wort erhöhen, Seinen süßen Duft verbreiten, die Menschenseelen erziehen und den Größten Frieden fördern.

'Abdu'l-Bahá

Was nun euch betrifft, o ihr anderen Dienerinnen, die ihr die himmlischen Düfte liebt, haltet heilige Versammlungen ab und gründet Geistige Räte, denn sie sind die Grundlage für die Verbreitung der süßen Düfte Gottes; sie erhöhen Sein Wort, halten die Lampe Seiner Gnade hoch, verkünden Seine Religion und verbreiten Seine Lehren – und welche Gnade ist größer als diese? Diese Geistigen Räte werden vom Geist Gottes unterstützt. Ihr Verteidiger ist Abdu’l-Bahá. Über sie breitet Er Seine Flügel aus. Welche Gnade ist größer als diese? Diese Geistigen Räte sind strahlende Leuchten und himmlische Gärten, aus denen die Düfte der Heiligkeit über alle Regionen wehen und die Leuchten der Erkenntnis über alles Erschaffene strahlen. Von ihnen strömt der Geist des Lebens nach allen Richtungen. Sie sind wahrlich zu allen Zeiten und unter allen Umständen die mächtigen Quellen des Fortschritts für den Menschen. Welche Gnade ist größer als diese?

'Abdu'l-Bahá

Die Geistigen Räte, die in diesem Zeitalter Gottes, in diesem heiligen Jahrhundert, zu errichten sind, hatten unbestreitbar nicht ihres gleichen in den vergangenen Zyklen, waren doch Ratsversammlungen, die Macht ausübten, bisher auf die Unterstützung kraftvoller Führerpersönlichkeiten angewiesen, während diese Räte auf die Hilfe der Schönheit Abhá gegründet sind. Verteidiger und Schutzherr jener anderen Ratsversammlungen war ein Fürst, ein König, ein Hohepriester oder die Masse des Volkes. Doch diese Geistigen Räte haben als Beschützer, Erhalter, Helfer und Beleber den allgewaltigen Herrn.

'Abdu'l-Bahá