„Für solche Menschen gibt es keine größere Qual, als von Gott fern zu sein, und keine schmerzlichere Strafe als Lasterhaftigkeit, schlechte Eigenschaften, niedrige Gesinnung und Verstrickung in sinnliche Genüsse. Wenn sie durch das Licht des Glaubens von der Dunkelheit dieser Laster befreit, durch das Strahlen der Sonne der Wirklichkeit erleuchtet und mit allen Tugenden geadelt werden, so halten sie dies für die größte Belohnung und wissen, daß es das wahre Paradies ist.
Abdu'l-Bahá
„O ihr Geliebten Abdu'l-Bahás und ihr Dienerinnen des Barmherzigen! Es ist früh am Morgen, die belebenden Winde des Paradieses Abhá wehen über die ganze Schöpfung. Aber sie können nur jene bewegen, die reinen Herzens sind; nur der reine Sinn kann ihren Duft wahrnehmen. Nur das erkennende Auge erblickt die Sonnenstrahlen; nur das hörende Ohr kann dem Gesang der himmlischen Heerscharen lauschen. Zwar ergießt sich ergiebiger Frühlingsregen, der Segen des Himmels, auf alle Dinge; doch nur gute Erde kann er fruchtbar machen; den versalzenen Boden, auf dem alle Freigebigkeit keine Wirkung hervorbringen kann, den liebt er nicht.
Abdu'l-Bahá
„Die Absicht Gottes bei der Erschaffung des Menschen war und wird immer sein, ihn zu befähigen, seinen Schöpfer zu erkennen und in Seine Gegenwart zu gelangen. Diesen höchsten Zweck, dieses erhabenste Ziel bezeugen alle himmlischen Bücher und die göttlich offenbarten, inhaltsschweren Schriften unzweideutig. Wer immer den Tagesanbruch göttlicher Führung anerkennt und Seinen heiligen Hof betritt, ist Gott nahegekommen und hat Seine Gegenwart erreicht, eine Gegenwart, die das wahre Paradies ist und für das die erhabensten Wohnstätten des Himmels nur ein Sinnbild sind.
Bahá'u'lláh