Bahá'í ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Mein Gott, Mein Meister, Mein Verlangen!… Du hast dieses Staubatom durch die vollendete Kraft Deiner Macht erschaffen und Ihn ernährt mit Deinen Händen, die keiner fesseln kann. … Du hast Ihm Prüfungen und Trübsale bestimmt, die keine Zunge beschreiben und keine Deiner Tafeln gebührend schildern kann. Den Hals, den Du an schmeichelnde Seide gewöhntest, umschlossest Du schließlich mit schweren Ketten, und den Leib, den Du mit Samt und Brokat verwöhntest, unterwarfst Du zuletzt noch demütigender Kerkerhaft. Dein Gebot schlug Mich in ungezählte Fesseln und warf Mir Ketten über den Nacken, die keiner sprengen kann. Jahrelang strömten Trübsale wie Regenschauer der Gnade auf Mich nieder… Wieviele Nächte lang raubte Mir die Last der Ketten den Schlaf, und wieviele Tage waren Mir Ruhe und Frieden versagt um dessentwillen, was die Hände und Zungen der Menschen Mir angetan! Selbst Brot und Wasser, das Du in Deiner allumfassenden Gnade auch den Tieren auf dem Felde gewährest, verweigerten sie eine Zeitlang diesem Diener, und alles ließen sie Mich erdulden, wovon sie jene verschonten, die sich von Deiner Sache lossagten, bis endlich Dein Gebot unwiderruflich feststand und Dein Befehl an diesen Diener erging, Persien zu verlassen, begleitet von wenigen gebrechlichen Menschen und kleinen Kindern, zu einer Jahreszeit, da die Kälte so beißend ist, dass man nicht einmal sprechen, und Eis und Schnee so tief, dass man nicht gehen kann.«
Bahá'u'lláh

Bahá'u'lláh in Gott geht vorüber 7:12

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Wahrlich, Ich sage, dies ist der Tag, an dem die Menschheit das Angesicht des verheißenen schauen und Seine Stimme hören kann. Gottes Ruf ist erhoben, und das Licht Seines Antlitzes ist über den Menschen aufgegangen. Es geziemt einem jeden, die Spuren jedes eitlen Wortes von der Tafel seines Herzens zu löschen, und mit offenem und unvoreingenommenem Sinn fest auf die Zeichen Seiner Offenbarung, die Beweise Seiner Sendung und die Zeichen Seiner Herrlichkeit zu schauen.

Bahá'u'lláh

Dies ist der Tag, da Gottes erhabenste Segnungen den Menschen zugeströmt sind, der Tag, da alles Erschaffene mit Seiner mächtigsten Gnade erfüllt wurde. Alle Völker der Welt haben die Pflicht, ihre Gegensätze auszugleichen und in vollkommener Einigkeit und in Frieden im Schatten des Baumes Seiner Obhut und Gnade zu wohnen. Es geziemt ihnen, sich an das zu halten, was an diesem Tage der Erhöhung ihrer Stufe und der Förderung ihres eigenen Besten dient.

Bahá'u'lláh

Dies ist der Tag, da das Meer göttlicher Gnade den Menschen offenbart ist, der Tag, da die Sonne Seiner Güte ihren Strahlenglanz über sie ergießt, der Tag, da die Wolken Seiner reichen Gaben die ganze Menschheit überschatten. Jetzt ist es Zeit, die Niedergeschlagenen mit dem belebenden Hauch der Liebe und Gemeinschaft und den lebendigen Wassern der Freundlichkeit und Güte aufzumuntern und zu erquicken.

Bahá'u'lláh

Groß fürwahr ist dieser Tag! Die Hinweise in allen heiligen Schriften auf ihn als den »Tag Gottes«¹ bezeugen seine Größe. Die Seele jedes Propheten Gottes und jedes göttlichen Boten hat nach diesem wundersamen Tag gedürstet. Alle Geschlechter der Erde haben sich in gleicher Weise danach gesehnt, ihn zu erleben. Doch kaum hatte sich das Tagesgestirn Seiner Offenbarung am Himmel des Willens Gottes kundgetan, da wurden alle außer jenen, die der Allmächtige zu ihren beliebte, als stumm und achtlos befunden.

Bahá'u'lláh