Bahá'í ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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O mein Gott, mein Geliebter, Du Sehnsucht meines Herzens! Du weißt und siehst, was über Deinen Diener gekommen ist, der sich demütig an Deinem Tore niederwirft. Du kennst die Frevel, die das Volk der Bosheit gegen ihn verübte - jene, die Deinen Bund brachen und Deinem Testament den Rücken kehrten. Am Tage schossen sie die Pfeile des Hasses auf mich, des Nachts verschworen sie sich insgeheim, mich zu verletzen. Im ersten Morgenlicht verübten sie, was den himmlischen Heerscharen die Tränen in die Augen trieb, des Abends zückten sie das Schwert der Tyrannei gegen mich, und schleuderten im Beisein der Frevler ihre Speere der Verleumdung auf mich. Trotz ihrer Missetaten blieb Dein demütiger Diener geduldig; er trug alle Leiden und Prüfungen von ihrer Hand, obwohl er durch Deine Macht und Stärke ihr Gerede hätte zunichte machen, ihr Feuer löschen und die Flamme ihrer Aufsässigkeit tilgen können.
Abdu'l-Bahá

Abdu'l-Bahá, Wille und Testament 3:2

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O Gemeinschaft des Bundes! Wahrlich, die Schönheit Abhá gab den im Bündnis standhaften Geliebten das Versprechen, daß Er ihre Bestrebungen stärke mit dem stärksten Beistand und ihnen helfe mit Seiner siegreichen Macht. In kurzer Zeit werdet ihr sehen, wie eure erleuchtete Versammlung deutliche Zeichen und Merkmale in die Herzen und Seelen der Menschen prägt. Faßt Gottes Gewand fest am Saum und lenkt all euren Eifer darauf, Seinen Bund zu fördern und im Feuer Seiner Liebe immer heller zu lodern, auf daß eure Herzen vor Freude tanzen im Odem der Dienstbarkeit, der Abdu'l-Bahás Brust entströmt.

Abdu'l-Bahá

Die Anspielung in den Verborgenen Worten auf den Bund vom Berge Párán¹ bedeutet, daß in Gottes Augen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ein und dasselbe sind, aber in bezug auf den Menschen ist die Vergangenheit vorüber und vergessen, die Gegenwart flüchtig, und die Zukunft liegt im Reich der Hoffnung. Und es ist ein Hauptgrundsatz im Gesetz Gottes, daß Er in jeder prophetischen Sendung mit allen Gläubigen einen Bund schließt, der bis ans Ende dieser Sendung währt, bis zu dem verheißenen Tag, da die bereits zu Anbeginn der Sendung vorherbestimmte Persönlichkeit offenbar wird. ¹ Verborgene Worte, persisch 71

Abdu'l-Bahá

Seit Anbeginn der Schöpfung bis auf den heutigen Tag wurde in keiner göttlichen Sendung solch ein fester, klarer Bund geschlossen. Kann angesichts dieser Tatsache der Gischt überhaupt auf der Meeresoberfläche des Bündnisses verbleiben? Nein, bei Gott! Die Bündnisbrecher treten ihr Ansehen mit Füßen, sie reißen ihre eigenen Grundmauern aus und sind stolz darauf, von Schmeichlern gestützt zu werden, die mit großer Mühe den Glauben schwacher Seelen ins Wanken bringen. Aber ihr Tun bewirkt nichts; es ist ein Dunstbild und kein Wasser, Gischt und kein Meer, Nebel und keine Wolke, Wahn und keine Wirklichkeit. Das alles werdet ihr bald erkennen.

Abdu'l-Bahá

Zerreißt nicht die Bahá'í-Einheit und wißt, daß diese Einheit nicht anders erhalten werden kann als durch den Glauben an den Bund Gottes.

Abdu'l-Bahá