Bahá'í-ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Die Menschheit braucht heute internationale Einheit und Versöhnung. Um diese großartigen, grundlegenden Prinzipien einzuführen, ist eine treibende Kraft nötig. Es versteht sich von selbst, dass die Einheit der Menschheit und der Größte Frieden nicht mit materiellen Mitteln herbeigeführt werden können. Sie können nicht mittels politischer Macht verankert werden, denn die politischen Interessen der Völker sind vielfältig und ihre Leitlinien sind uneinheitlich und widersprüchlich. Sie können nicht durch rassistische oder patriotische Kräfte gegründet werden, denn dies sind menschliche Faktoren, selbstsüchtig und schwach. Rassenkonflikte und patriotische Vorurteile verhindern schon allein durch ihren Charakter die Verwirklichung dieser Einheit und Verständigung. Daher ist erwiesen, dass die Förderung der Einheit der Menschheit, die das Wesen der Lehren aller Manifestationen Gottes ausmacht, ausschließlich durch göttliche Macht und den Odem des Heiligen Geistes erreichbar ist. Andere Kräfte sind zu schwach und dazu nicht in der Lage.
'Abdu'l-Bahá

‘Abdu’l-Bahá, Die Verkündigung des Weltfriedens 5:4

Weitere Zitate · Einheit der Menschheit

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O ihr Menschenkinder! Der Hauptzweck, der den Glauben Gottes und Seine Religion beseelt, ist, das Wohl des Menschengeschlechts zu sichern, seine Einheit zu fördern und den Geist der Liebe und Verbundenheit unter den Menschen zu pflegen. Lasst sie nicht zur Quelle der Uneinigkeit und der Zwietracht, des Hasses und der Feindschaft werden.

Bahá'u'lláh

Das Höchste Wesen spricht: Selig und glücklich ist, wer sich erhebt, dem Wohle aller Völker und Geschlechter der Erde zu dienen. An anderer Stelle hat Er verkündet: Es rühme sich nicht, wer sein Vaterland liebt, sondern wer die ganze Welt liebt. Die Erde ist nur ein Land, und alle Menschen sind seine Bürger.

Bahá'u'lláh

Wer aufrichtig und getreu ist, sollte sich in strahlender Freude mit allen Völkern und Geschlechtern der Erde verbinden, da der Verkehr mit anderen Menschen Einheit und Eintracht schafft, was wiederum zur Aufrechterhaltung der Ordnung in der Welt und zur Neugeburt der Nationen führt. Selig ist, wer sich fest an das Seil der Freundlichkeit und des zarten Erbarmens hält, frei von Hass und Feindseligkeit.

Bahá'u'lláh

O Ihr Weisen unter den Nationen! Schließt eure Augen vor Entfremdung; sodann richtet euren Blick auf die Einheit. Haltet euch beharrlich an das, was der ganzen Menschheit Wohlfahrt und Ruhe bringt. Diese Handbreit Erde ist nur eine Heimat und eine Wohnstatt. Euch geziemt es, alle Hoffart aufzugeben, weil sie Entfremdung schafft, und eure Herzen auf das zu richten, was Eintracht stiftet.

Bahá'u'lláh