Bahá'í-ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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O ihr von Gott geliebten! Die Erfahrung hat gezeigt, daß der Verzicht auf Tabak, berauschende Getränke und Opium ganz erheblich der Gesundheit und Lebenskraft, der Zunahme und Schärfe des Intellekts sowie der körperlichen Kraft förderlich ist. Heutzutage gibt es ein Volk (hiermit sind wahrscheinlich die Sikhs gemeint), das Tabak, betäubende alkoholische Getränke und Opium streng meidet. Dieses Volk ist anderen weit überlegen im Hinblick auf Kraft und körperlichen Mut, auf Gesundheit, Schönheit und Anmut. Ein einziger ihrer Männer kann es mit Zehnen eines anderen Stammes aufnehmen. Dies hat sich für das ganze Volk als wahr erwiesen: das heißt, jedes Mitglied, jeder Einzelne dieser Gemeinde ist dem Einzelnen anderer Gemeinden in jeder Hinsicht überlegen. Strenge dich also mächtig an, damit Reinheit und Heiligkeit, die von 'Abdu'l-Bahá über alles geliebt werden, das Volk Bahás auszeichnen mögen. Und daß sie durch ihre Befreiung aus der Versklavung durch ihr Wissen und ihre Selbstkontrolle zu den Ersten unter den Reinen, den Freien und den Weisen zu zählen sind.
'Abdu'l-Bahá

Abdul Baha, Briefe und Botschaften 129

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Dem Menschen ist Verstand gegeben. Darum nehme er nichts zu sich, was ihn dessen beraubt. Er soll sich verhalten, wie es seiner Stufe würdig ist, und nicht den Missetaten achtloser, schwankender Seelen folgen.

Bahá'u'lláh

O Sohn des Staubes! Wende deine Augen nicht ab von dem unvergleichlichen Wein des unsterblichen Geliebten und öffne sie nicht dem faulen, sterblichen Bodensatz. Nimm aus den Händen des göttlichen Mundschenks den Kelch unsterblichen Lebens, damit alle Weisheit dein sei und du die mystische Stimme aus dem Reich des Unsichtbaren rufen hörst. Laßt vernehmen, die ihr niedrigen Zielen zustrebt! Warum zieht ihr vergängliches Wasser Meinem heiligen, unvergänglichen Weine vor?

Bahá'u'lláh

Fürchte Gott, o Erdenvolk, und halte den Wein, den Wir in Unseren Sendschreiben erwähnten, nicht für jenen Wein, den die Menschen trinken und der bewirkt, daß ihr Verstand dahinschwindet, ihre menschliche Natur entstellt, ihr Licht verändert und ihre Reinheit besudelt wird. Wir meinen damit vielmehr jenen Wein, der des Menschen Liebe zu Gott, zu Seinen Auserwählten und Seinen Geliebten mehrt und das Feuer Gottes und die Liebe zu Ihm, Seine Verherrlichung und Seinen Lobpreis in den Herzen entfacht. Dieser Wein wirkt so mächtig, daß schon ein Tropfen den, der ihn trinkt, zum Hofe Seiner Heiligkeit und Nähe hinzieht und ihm ermöglicht, in die Gegenwart Gottes, des Königs, des Ruhmreichen, des Schönsten, zu gelangen. Ein solcher Wein löscht aus den Herzen der wahrhaft Liebenden jede Spur von Begrenzung, stellt die Wahrheit der Zeichen Seiner Einzigartigkeit und Seiner göttlichen Einheit unbezweifelbar fest und weist ihnen den Weg zum Zelte des Vielgeliebten und in die Gegenwart Gottes, des Höchsten, des Herrn, des Selbstbestehenden, des Allvergebenden, des Großmütigsten. Mit diesem Weine meinten Wir den Strom Gottes und Seine Gunst, den Springquell Seines Lebenswassers sowie den mystischen Wein und dessen göttliche Gnade.

Bahá'u'lláh

Der mystische Wein des Einen Wahren Gottes wirkt auf andere Weise berauschend und gewährt andere Aufheiterung. Der eine mindert den Verstand des Menschen, der andere mehrt ihn. Der eine führt zum Verderben, der andere verleiht Leben.

Bahá'u'lláh