Bahá'í-ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Überdies war Bahá’u’lláhs gewaltige Aufgabe auf dieser Erde zur Zeit Seines Hinscheidens vollbracht. Seine Sendung war keinesfalls ergebnislos, sie war vielmehr in jeder Hinsicht vollendet. Die Ihm anvertraute Botschaft war dem Blick der ganzen Menschheit enthüllt. Den Aufruf, den Er an ihre Führer und Herrscher zu richten hatte, hatte Er furchtlos vorgebracht. Die Grundlagen der Glaubenslehre, die dazu bestimmt ist, ihr Leben zu erneuern, ihre Krankheit zu heilen und sie aus Sklaverei und Erniedrigung zu befreien, waren unüberwindbar fest begründet. Die Flut der Leiden, die die Kräfte Seines Glaubens stärken und läutern sollte, war mit ungehemmter Wucht über ihn hinweggefegt. Das Blut, das den Boden fruchtbar machen sollte, aus dem die Institutionen Seiner Weltordnung hervorgehen würden, war reichlich vergossen worden. Und vor allem war der Bund, der den Einfluss des Glaubens und seine Unversehrtheit dauerhaft gewährleisten, ihn vor Spaltung schützen und seine weltweite Ausbreitung fördern sollte, auf eine unanfechtbare Basis gestellt.
Shoghi Effendi

Shoghi Effendi, Gott geht vorüber 453

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Die Zunge der Weisheit spricht: Wer Mich nicht hat, der hat nichts. Entsagt allem und sucht nur Mich. Ich bin die Sonne der Erkenntnis, das Meer des Wissens. Ich schenke den Verzagten neue Kraft und erwecke die Toten. Ich bin das Licht der Führung, das den Weg erhellt. Ich bin der königliche Falke auf dem Arm des Allmächtigen. Ich entfalte die schlaffen Flügel jedes ermatteten Vogels und lehre ihn, wieder zu fliegen.

Bahá'u'lláh

O Dritter Buchstabe dieses Tempels, der Meinen Namen, der Gnadenreiche, bezeugt! Wir haben dich zum Aufgangsort Unserer Freigebigkeit inmitten Unserer Geschöpfe erkoren und zum Urquell Unserer Großzügigkeit inmitten der Menschen. Mächtig bin Ich in Meinem Reiche. Nichts, was im Himmel oder auf Erden erschaffen wurde, kann Meinem Wissen entgehen. Ich bin die Wahrheit und kenne das Ungeschaute.

Bahá'u'lláh

Die Offenbarung, die seit unvordenklichen Zeiten als das Ziel und die Verheißung aller Propheten Gottes gepriesen worden ist und das höchste Verlangen Seiner Boten war, ist nun nach dem alldurchdringenden Willen des Allmächtigen und auf Sein unwiderstehliches Geheiß den Menschen enthüllt worden. In allen heiligen Schriften ist das Kommen einer solchen Offenbarung angekündigt worden. Seht nun, wie die Menschheit trotz solcher Ankündigung von ihrem Weg abgeirrt ist und sich selbst ihrer Herrlichkeit verschlossen hat.

Bahá'u'lláh

Sieh die Stunde, da die höchste Manifestation Gottes sich den Menschen enthüllt. Ehe diese Stunde kommt, ist das Altehrwürdige Sein, das den Menschen noch unbekannt ist und das Wort Gottes noch nicht ausgesprochen hat, selbst der Allwissende in einer Welt ohne Menschen, die Ihn erkannt hätten. Er ist wahrlich Schöpfer ohne Schöpfung. Denn in dem Augenblick, der Seiner Offenbarung vorausgeht, wird alles Erschaffene veranlaßt, seine Seele zu Gott aufzugeben. Dies ist wahrlich der Tag, von dem geschrieben steht: »Wessen soll das Reich an diesem Tage sein?« Und niemand ist bereit, darauf zu antworten!

Bahá'u'lláh