Bahá'í-ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Überdies war Bahá’u’lláhs gewaltige Aufgabe auf dieser Erde zur Zeit Seines Hinscheidens vollbracht. Seine Sendung war keinesfalls ergebnislos, sie war vielmehr in jeder Hinsicht vollendet. Die Ihm anvertraute Botschaft war dem Blick der ganzen Menschheit enthüllt. Den Aufruf, den Er an ihre Führer und Herrscher zu richten hatte, hatte Er furchtlos vorgebracht. Die Grundlagen der Glaubenslehre, die dazu bestimmt ist, ihr Leben zu erneuern, ihre Krankheit zu heilen und sie aus Sklaverei und Erniedrigung zu befreien, waren unüberwindbar fest begründet. Die Flut der Leiden, die die Kräfte Seines Glaubens stärken und läutern sollte, war mit ungehemmter Wucht über ihn hinweggefegt. Das Blut, das den Boden fruchtbar machen sollte, aus dem die Institutionen Seiner Weltordnung hervorgehen würden, war reichlich vergossen worden. Und vor allem war der Bund, der den Einfluss des Glaubens und seine Unversehrtheit dauerhaft gewährleisten, ihn vor Spaltung schützen und seine weltweite Ausbreitung fördern sollte, auf eine unanfechtbare Basis gestellt.
Shoghi Effendi

Shoghi Effendi, Gott geht vorüber 453

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Seht, wie die verschiedenen Völker und Geschlechter der Erde das Kommen des Verheißenen erwartet haben. Doch kaum war Er, die Sonne der Wahrheit, erschienen, siehe, da wandten sich alle von Ihm ab… Er, das Herz und der Mittelpunkt des Bayán, hat geschrieben: »Der Keim, der die Möglichkeiten der kommenden Offenbarung in sich birgt, ist mit einer Macht begabt, die stärker ist als die vereinten Kräfte aller, die Mir folgen. « Und weiter sagt Er: »Von allen Huldigungen, die Ich Ihm, der nach Mir kommen wird, dargebracht habe, ist die höchste Mein schriftliches Bekenntnis, dass keines Meiner Worte Ihn angemessen beschreiben kann und kein Hinweis auf Ihn in Meinem Buche, dem Bayán, Seiner Sache gerecht zu werden vermag.«

Bahá'u'lláh

Wollte jemand im Herzen darüber nachdenken, was in dieser Offenbarung aus der Feder der Herrlichkeit strömt, er wäre versichert, daß dieser Unterdrückte mit allem, was Er erklärte und bestätigte, sich niemals selbst Rang und Namen verschaffen wollte. Sein Ziel ist vielmehr, durch hehre Worte die Seelen zum Gipfel überragender Herrlichkeit hinzuziehen und ihren Blick für das zu schärfen, was die Völker der Welt vom Hader und Zwist um religiöse Unterschiede läutert und reinigt. Dies bezeugen Mein Herz, Meine Feder, Mein inneres und äußeres Wesen. Gebe Gott, daß sich alle Menschen den Schätzen zuwenden, die in ihrem eigenen Wesen verborgen ruhen.

Bahá'u'lláh

Groß fürwahr ist dieser Tag! Die Hinweise in allen heiligen Schriften auf ihn als den »Tag Gottes«1 bezeugen seine Größe. Die Seele jedes Propheten Gottes und jedes göttlichen Boten hat nach diesem wundersamen Tag gedürstet. Alle Geschlechter der Erde haben sich in gleicher Weise danach gesehnt, ihn zu erleben.

Bahá'u'lláh

Höret auf Mich, ihr sterblichen Vögel Im Rosengarten unvergänglicher Pracht begann eine Blume zu blühen, mit der verglichen jede andere Blume nur ein Dorn ist und vor deren strahlender Herrlichkeit das wahre Wesen der Schönheit verblassen und vergehen muß, so erhebet euch und trachtet mit aller Begeisterung eueres Herzens, mit allem Verlangen euerer Seele, mit der ganzen Inbrunst eueres Willens und mit dem gesamten Bemühen eueres ganzen Seins danach, zum Paradiese seiner Gegenwart zu gelangen, und strebet danach, den Duft der nie verwelkenden Blume zu spüren, die süßen Düfte der Heiligkeit zu atmen und euer Teil an diesem Dufthauch himmlischer Herrlichkeit zu erlangen. Wer diesem Rate folgt, wird seine Ketten sprengen, wird die Hingabe seliger Liebe kosten, seines Herzens Sehnsucht erreichen und seine Seele in die Hand seines Geliebten geben. Er wird aus seinem Käfig ausbrechen und, dem Vogel des Geistes gleich, den Flug zu seinem heiligen, ewigen Neste nehmen.

Bahá'u'lláh