„Betrachte die Sendung Jesu Christi. Sieh, wie alle Gelehrten des damaligen Geschlechts das Kommen des Verheißenen ungeduldig erwartet haben und Ihn dennoch verleugneten. Sowohl Hannas, der Gelehrteste unter den Geistlichen Seiner Zeit, als auch Kaiphas, der Hohepriester, klagten Ihn öffentlich an und sprachen das Todesurteil über Ihn.
Bahá'u'lláh
„O höchster Priester! Neige dein Ohr dem zu, was der Gestalter modernden Gebeins dir rät, wie es von Ihm, der Sein Größter Name ist, verkündet wird. Verkaufe den reich verzierten Kirchenschmuck, den du besitzest, und verwende ihn auf dem Pfade Gottes, der die Nacht auf den Tag und den Tag auf die Nacht folgen läßt. Übergib dein Reich den Königen und tritt hervor aus deinen Gemächern, dein Angesicht zum Reiche Gottes erhoben. Dann verkünde, losgelöst von der Welt, das Lob deines Herrn zwischen Erde und Himmel. So gebietet dir der Besitzer aller Namen im Auftrag deines Herrn, des Allmächtigen, des Allwissenden. Ermahne du die Könige und sprich: Verrfahrt gerecht mit den Menschen, und überschreitet nicht die im Buche festgesetzten Schranken.Dies ist es, was dir ziemt.
Bahá'u'lláh
„O König von Paris! Sage den Priestern, sie sollen nicht länger die Glocken läuten. Bei dem einen wahren Gott, die Mächtigste Glocke ist erschienen in Gestalt dessen, welcher der Größte Name ist, und die Finger des Willens deines Herrn, des Erhabensten, des Höchsten, läuten sie im Himmel der Unsterblichkeit in Seinem Namen der Allherrliche. So wurden die mächtigen Verse deines Herrn aufs neue zu dir herabgesandt, auf daß du Gottes gedenkst, des Schöpfers von Erde und Himmel, in diesen Tagen, da alle Geschlechter der Erde wehklagen, da die Grundmauern der Städte erzittern und der Staub des Unglaubens alle Menschen einhüllt, ausgenommen jene, die dein Herr, der Allwissende, der Allweise, zu verschonen beliebte. Sprich: Er, der Unbeschränkte, ist in den Wolken des Lichts gekommen, um die Welt mit dem Odem Seines Namens der Allbarmherzige zu beleben, ihre Völker zu vereinen und alle Menschen an dieser Tafel zu versammeln, die vom Himmel herabgesandt ward. Hütet euch, die Gunst Gottes von euch zu weisen, nachdem sie auf euch herabkam. Sie ist besser für euch als alles, was ihr besitzet; denn was euer ist, vergeht, aber was von Gott ist, wird fortbestehen.
Bahá'u'lláh
„Der frommen Taten der Mönche und Priester unter den Anhängern des Geistes1 – Gottes Friede sei mit Ihm – wird in Seiner Gegenwart gedacht. An diesem Tage sollten sie jedoch ihr abgeschiedenes Leben aufgeben, ihre Schritte in die offene Welt lenken und sich mit dem befassen, was ihnen selbst und anderen nützt. Wir erlauben ihnen, in den Ehestand zu treten, auf daß sie einen hervorbringen, der Gott erwähnt, den Herrn des Sichtbaren wie des Unsichtbaren, den Herrn des Erhabenen Thrones.
Bahá'u'lláh