„Gibt es eine edlere Tat als den Dienst am Allgemeinwohl? Gibt es etwas Segensreicheres für einen Menschen, als daß er zur Quelle der Erziehung, des Fortschritts, der Wohlfahrt und der Ehre für seine Mitmenschen wird? Nein, bei Gott dem Herrn! Es ist die höchste Tugend für begnadete Seelen, hilflose Weggenossen bei der Hand zu nehmen und sie von ihrer Unwissenheit, Erniedrigung und Armut zu befreien, sich mit lauteren Beweggründen und aus reiner Liebe zu Gott aufzumachen und zielstrebig dem Dienst an den Massen zu weihen, dabei den eigenen weltlichen Nutzen zu vergessen und nur im Dienst am Allgemeinwohl zu wirken. »Sie ziehen jene sich selber vor, auch wenn Armut ihr eigenes Los ist« (Qur’án 59:9). »Die Besten sind jene, die dem Volke dienen; die Schlimmsten sind jene, die dem Volke schaden.«
Abdu'l-Bahá