Bahá'í-ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Alle Vorurteile, mögen sie solche der Religion, der Rasse, der Politik oder der Nation sein, müssen fallen, denn diese Vorurteile haben die Krankheit der Welt verursacht. Es ist eine schwere Krankheit, die, wenn ihr nicht Einhalt geboten wird, die ganze menschliche Rasse vernichten kann. Alle verderblichen Kriege mit ihrem furchtbaren Blutvergießen und Elend, wurden durch eines oder das andere dieser Vorurteile hervorgerufen.
'Abdu'l-Bahá

'Abdu'l-Bahá, Ansprachen in Paris 45:1

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Die Verantwortung des Einzelnen für ein Verhalten, das gesellschaftliche Stabilität garantiert, erlangt in diesem Zusammenhang grundlegende Bedeutung. So lebensnotwendig Kritik für den Fortschritt der Gesellschaft auch ist, sie ist ein zweischneidiges Schwert: Nur zu oft ist sie der Vorbote von Hader und Streit. Die ausgewogenen Verfahren der administrativen Ordnung sollen dieses wesentliche Instrument der Kritik davor bewahren, zu einem solchen Meinungsstreit zu degenerieren, dass Opposition mit ihren schrecklichen schismatischen Folgen das Haupt erhebt. Welch unvorhersehbar negative Folgen hatte fehlgeleitete Kritik: die katastrophalen Spaltungen der Religion, die ebenso streitsüchtigen Parteiungen innerhalb politischer Systeme, die ihrerseits den Konflikt mit Konzepten wie dem der »loyalen Opposition« aufwerten und sie jeweils auf eine der verschiedenen Ausformungen politischer Überzeugung beziehen – konservativ, liberal, progressiv, reaktionär und dergleichen.

Bahá'u'lláh

Die Politik befaßt sich mit den materiellen Dingen des Lebens. Religiöse Lehrer sollten sich nicht in den Bereich der Politik begeben. Sie sollten sich mit der geistigen Erziehung des Volkes befassen. Sie sollten den Menschen stets guten Rat erteilen und versuchen, Gott und der Menschheit zu dienen. Sie sollten sich bemühen, geistiges Streben zu wecken und danach trachten, das Verständnis und die Erkenntnis der Menschheit zu erweitern, die Sitten zu verbessern und die Liebe zur Gerechtigkeit zu verstärken.

'Abdu'l-Bahá

Politische Liebe ist gleichfalls stark mit Haß gegen andere Parteien verbunden. Derartige Liebe ist sehr begrenzt und schwankend.

'Abdu'l-Bahá

Die erste und dringlichste Notwendigkeit ist die Förderung der Erziehung. Man kann sich nicht denken, daß ein Volk zu Wohlstand und Erfolg kommt, ohne daß diese ausschlaggebende, grundlegende Frage vorangetrieben wird. Die Hauptursache für den Niedergang und Verfall der Völker ist Unwissenheit. Heutzutage wissen die Massen des Volkes nicht einmal über das Alltägliche Bescheid; wieviel weniger begreifen sie die Kernfragen wichtiger Probleme und die verwickelten Lebensbedürfnisse unserer Zeit!

'Abdu'l-Bahá