Bahá'í ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Höret auf Mich, ihr sterblichen Vögel Im Rosengarten unvergänglicher Pracht begann eine Blume zu blühen, mit der verglichen jede andere Blume nur ein Dorn ist und vor deren strahlender Herrlichkeit das wahre Wesen der Schönheit verblassen und vergehen muss, so erhebet euch und trachtet mit aller Begeisterung eueres Herzens, mit allem Verlangen euerer Seele, mit der ganzen Inbrunst eueres Willens und mit dem gesamten Bemühen eueres ganzen Seins danach, zum Paradiese seiner Gegenwart zu gelangen, und strebet danach, den Duft der nie verwelkenden Blume zu spüren, die süßen Düfte der Heiligkeit zu atmen und euer Teil an diesem Dufthauch himmlischer Herrlichkeit zu erlangen. Wer diesem Rate folgt, wird seine Ketten sprengen, wird die Hingabe seliger Liebe kosten, seines Herzens Sehnsucht erreichen und seine Seele in die Hand seines Geliebten geben. Er wird aus seinem Käfig ausbrechen und, dem Vogel des Geistes gleich, den Flug zu seinem heiligen, ewigen Neste nehmen.

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Das Wichtigste ist, den Spiegel des Herzens zu reinigen, damit es erleuchtet und empfänglich werde für das göttliche Licht. Das eine Herz mag die Eigenschaften eines polierten Spiegels besitzen; ein anderes dagegen ist stumpf und blind durch den Schmutz und Staub dieser Welt. Obwohl dieselbe Sonne auf beide scheint, könnt ihr in dem Spiegel, der poliert, rein und makellos ist, die Sonne in ihrer ganzen Fülle, Herrlichkeit und Macht erblicken, wie sie ihre Majestät und ihr Strahlen offenbart; aber der dunkle, rostige Spiegel ist nicht in der Lage, die Sonne widerzustrahlen, obwohl die Sonne selbst weder geringer leuchtet, noch den Spiegel meidet. Unsere Pflicht ist es deshalb, den Spiegel unseres Herzens zu polieren, damit wir Spiegelbilder dieses Lichtes und Empfänger der göttlichen Gnadengaben werden, die sich in ihnen gänzlich offenbaren können.

Abdu'l-Bahá

Des Menschen Vorzug liegt im Dienst und in der Tugend, nicht im Prunk des Wohllebens und des Reichtums. Habt acht, dass eure Worte rein sind von eitlem Wahn und weltlichen Lüsten und eure Taten von List und Argwohn. Vergeudet nicht den Reichtum eures kostbaren Lebens im Verfolg böser, verderbter Neigung, noch lasst eure Mühe völlig in der Förderung eurer eigenen Interessen aufgehen.

Bahá'u'lláh

Dass (...) Glück und Größe, Rang und Stufe, Freude und Frieden eines Menschen nicht in seinem persönlichen Reichtum, vielmehr in seinem hervorragenden Charakter, seinem hehren Entschluss, seiner umfassenden Bildung und seiner Fähigkeit, schwierige Probleme zu lösen, beschlossen sind.

Abdu'l-Bahá

O Meine Diener! Würdet ihr die verborgenen, unermesslichen Meere Meines unzerstörbaren Reichtums entdecken, so würdet ihr Gewiss die Welt, ja, die ganze Schöpfung als ein Nichts ansehen.

Bahá'u'lláh