Bahá'í ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Es war etwa eine Stunde nach Sonnenuntergang, als mein jugendlicher Gastgeber mit mir zu sprechen begann. Er fragte mich: »Wen betrachtest du nach Siyyid Kázim als seinen Nachfolger und deinen Führer?« "In seiner Todesstunde", anworteteich, "hat unser verstorbener Lehrer uns inständig gebeten, unsere Heimstätten zu verlassen und in alle Welt zu ziehen, um den verheißenen Geliebten zu suchen. Ich bin deshalb nach Persien gezogen, habe mich aufgemacht, seinen Willen zu erfüllen, und bin immer noch auf meiner Suche." »Hat dein Lehrer«, so fragte Er weiter, »dir irgendwelche Einzelheiten über die kennzeichnenden Merkmale des Verheißenen genannt?« "ja", erwiderte ich, "Er ist von edler Abkunft, kommt aus einer berühmten Familie und stammt aus dem Geschlecht der Fátimih. Was Sein Alter betrifft, so ist er über zwanzig und nicht mehr als dreißig Jahre alt. Er ist mit angeborenem Wissen begabt. Er ist von mittlerer Größe, raucht nicht und ist völlig frei von körperlichen Gebrechen." Er schwieg eine Weile, dann erklärte Er mit bebender Stimme: »Siehe, alle diese Zeichen sind offenbar in Mir!« Er ging dann auf jedes der oben genannten Merkmale einzeln ein und legte schließlich dar, dass jedes von ihnen auf Seine Person zutrifft.
Sonstige

Nabils Bericht aus den frühen Tagen der Bahá'í-Offenbarung 88

Weitere Zitate · Ruhi 4

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Wahrlich, Ich sage, dies ist der Tag, an dem die Menschheit das Angesicht des verheißenen schauen und Seine Stimme hören kann. Gottes Ruf ist erhoben, und das Licht Seines Antlitzes ist über den Menschen aufgegangen. Es geziemt einem jeden, die Spuren jedes eitlen Wortes von der Tafel seines Herzens zu löschen, und mit offenem und unvoreingenommenem Sinn fest auf die Zeichen Seiner Offenbarung, die Beweise Seiner Sendung und die Zeichen Seiner Herrlichkeit zu schauen.

Bahá'u'lláh

Dies ist der Tag, da Gottes erhabenste Segnungen den Menschen zugeströmt sind, der Tag, da alles Erschaffene mit Seiner mächtigsten Gnade erfüllt wurde. Alle Völker der Welt haben die Pflicht, ihre Gegensätze auszugleichen und in vollkommener Einigkeit und in Frieden im Schatten des Baumes Seiner Obhut und Gnade zu wohnen. Es geziemt ihnen, sich an das zu halten, was an diesem Tage der Erhöhung ihrer Stufe und der Förderung ihres eigenen Besten dient.

Bahá'u'lláh

Dies ist der Tag, da das Meer göttlicher Gnade den Menschen offenbart ist, der Tag, da die Sonne Seiner Güte ihren Strahlenglanz über sie ergießt, der Tag, da die Wolken Seiner reichen Gaben die ganze Menschheit überschatten. Jetzt ist es Zeit, die Niedergeschlagenen mit dem belebenden Hauch der Liebe und Gemeinschaft und den lebendigen Wassern der Freundlichkeit und Güte aufzumuntern und zu erquicken.

Bahá'u'lláh

Groß fürwahr ist dieser Tag! Die Hinweise in allen heiligen Schriften auf ihn als den »Tag Gottes«¹ bezeugen seine Größe. Die Seele jedes Propheten Gottes und jedes göttlichen Boten hat nach diesem wundersamen Tag gedürstet. Alle Geschlechter der Erde haben sich in gleicher Weise danach gesehnt, ihn zu erleben. Doch kaum hatte sich das Tagesgestirn Seiner Offenbarung am Himmel des Willens Gottes kundgetan, da wurden alle außer jenen, die der Allmächtige zu ihren beliebte, als stumm und achtlos befunden.

Bahá'u'lláh