„O Gemeinschaft des Bundes! Wahrlich, die Schönheit Abhá gab den im Bündnis standhaften Geliebten das Versprechen, daß Er ihre Bestrebungen stärke mit dem stärksten Beistand und ihnen helfe mit Seiner siegreichen Macht. In kurzer Zeit werdet ihr sehen, wie eure erleuchtete Versammlung deutliche Zeichen und Merkmale in die Herzen und Seelen der Menschen prägt. Faßt Gottes Gewand fest am Saum und lenkt all euren Eifer darauf, Seinen Bund zu fördern und im Feuer Seiner Liebe immer heller zu lodern, auf daß eure Herzen vor Freude tanzen im Odem der Dienstbarkeit, der Abdu'l-Bahás Brust entströmt.
Abdu'l-Bahá
„Seit Anbeginn der Schöpfung bis auf den heutigen Tag wurde in keiner göttlichen Sendung solch ein fester, klarer Bund geschlossen. Kann angesichts dieser Tatsache der Gischt überhaupt auf der Meeresoberfläche des Bündnisses verbleiben? Nein, bei Gott! Die Bündnisbrecher treten ihr Ansehen mit Füßen, sie reißen ihre eigenen Grundmauern aus und sind stolz darauf, von Schmeichlern gestützt zu werden, die mit großer Mühe den Glauben schwacher Seelen ins Wanken bringen. Aber ihr Tun bewirkt nichts; es ist ein Dunstbild und kein Wasser, Gischt und kein Meer, Nebel und keine Wolke, Wahn und keine Wirklichkeit. Das alles werdet ihr bald erkennen.
Abdu'l-Bahá
„Es gibt heute keine Macht, die Einheit der Bahá'í-Welt zu bewahren, außer dem Bunde Gottes; ohne diesen würde Streit die Bahá'í-Welt umfangen wie ein heftiger Sturm. Offensichtlich ist die Achse der Einheit der Menschenwelt die Macht des Bündnisses und nichts anderes. Wäre das Bündnis nicht entstanden, wäre es nicht von der Höchsten Feder offenbart worden, hätte nicht das Buch des Bundes die Welt erleuchtet gleich den Sonnenstrahlen der Wirklichkeit, so wären die Kräfte der Sache Gottes völlig zerstreut, und gewisse Seelen, Gefangene ihrer eigenen Lüste und Leidenschaften, hätten zur Axt gegriffen, den Heiligen Baum an der Wurzel zu fällen. Ein jeder verfolgte dann seine eigenen Wünsche und spielte sich mit seiner eigenen Meinung auf.
Abdu'l-Bahá