Bahá'í ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Dies ist der Tag, da der Allbarmherzige in den Wolken des Wissens herabkam, bekleidet mit sichtbarer Herrschaft. Er weiß sehr wohl um der Menschen Taten. Er ist es, dessen Herrlichkeit niemand mißdeuten kann, könntet ihr es doch verstehen! Der Himmel jeder Religion wurde gespalten, die Erde menschlichen Begreifens klafft auseinander, und man sieht die Engel Gottes herniedersteigen. Sprich: Dies ist der Tag gegenseitiger Täuschung; wohin wollt ihr fliehen? Die Berge sind dahingeschwunden und die Himmel wurden zusammengefaltet,1 die ganze Erde ist in Seinem Griff, könntet ihr es doch verstehen! Wer kann euch schützen? Niemand, bei Ihm, dem Allbarmherzigen! Niemand außer Gott, dem Allmächtigen, dem Allherrlichen, dem Wohltätigen. jedes Weib, das eine Last im Leibe trug, hat sie ausgestoßen. Wir sehen die Menschen trunken an diesem Tage, dem Tag, da Menschen und Engel miteinander versammelt wurden.

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Bittet Gott, daß Er euch in der göttlichen Tugend stärke, damit ihr in der Welt wie Engel und Flammenzeichen werdet und allen, die begreifenden Herzens sind, die Geheimnisse des Himmelreiches auftut.

Abdu'l-Bahá

Versucht, so zu wirken, daß die Güte und Barmherzigkeit Abhás das ganze Paris umfange. Der Odem des Heiligen Geistes wird euch helfen, das himmlische Licht des Königreiches wird euch ins Herz hineinscheinen, und die gesegneten Engel Gottes werden euch Kraft aus dem Himmel bringen und euch helfen. Danket dann Gott von ganzem Herzen, daß euch dieser höchste Vorzug zuteil ward. Ein großer Teil der Welt ist in Schlaf gesunken, ihr hingegen seid aufgeweckt worden. Viele sind blind, ihr aber seid sehend.

Abdu'l-Bahá

Betrachte in gleicher Weise die Tierwelt: Wird ein Tier vom Menschen gepflegt und erzogen, so wird es zum Haustier. Wenn dagegen ein Mensch ohne Erziehung aufwächst, so wird er zum Tier, ja, wenn er der Natur allein überlassen bleibt, sinkt er sogar unter das Tier herab; wenn er aber richtig erzogen wird, kann er zum Engel werden. Tatsächlich fressen die meisten Tiere nicht ihre Artgenossen auf, während manche Menschen im Inneren Afrikas noch ihresgleichen töten und fressen.

Abdu'l-Bahá

Der Mensch steht auf der höchsten Stufe der Materie und am Anfang der Geistigkeit, das heißt, er ist der Abschluß der Unvollkommenheit und der Anbruch der Vollkommenheit. Er steht im letzten Grad der Dunkelheit und am Anfang des Lichts. Darum wurde gesagt, daß die Stufe des Menschen das Ende der Nacht und der Beginn des Tages sei, was bedeutet, daß er der Inbegriff aller Grade der Unvollkommenheit ist und daß er die Grade der Vollkommenheit besitzt. Er hat die tierische Seite so gut wie die engelgleiche Seite; und das Ziel eines Erziehers ist, die menschlichen Seelen so zu bilden, daß ihre engelhafte Seite ihre tierische überwinden kann. Wenn dann die göttliche Kraft im Menschen, die seine wesentliche Vollkommenheit ist, die satanische Kraft, die absolute Unvollkommenheit ist, überwindet, wird er zum vortrefflichsten aller Geschöpfe; siegt aber die satanische Kraft über die göttliche, so sinkt der Mensch zum niedrigsten der Geschöpfe herab. Darum ist er der Abschluß der Unvollkommenheit und der Anbruch der Vollkommenheit. Bei keiner anderen Gattung in der Welt des Daseins besteht so ein Unterschied und Widerspruch, solche Gegensätzlichkeit und Verschiedenheit wie bei der Gattung des Menschen.

Abdu'l-Bahá