Bahá'í-ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Die Wirklichkeit bzw. die Wahrheit ist nur eine ... Wenn sie sich auf die Wirklichkeit beziehen, werden sie einander zustimmen und einig sein, denn die Wirklichkeit ist unteilbar und nicht vielgestaltig. Daran kann man erkennen, dass für die Menschheit nichts von größerer Bedeutung ist, als die Erforschung der Wahrheit.
'Abdu'l-Bahá

'Abdu'l-Bahá, Die Verkündigung des Weltfriedens 5:85

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Auf diesen ganzen Wanderungen darf der Wanderer nicht um Haaresbreite abgehen vom »Gesetz«, das in der Tat das Geheimnis des »Weges« und die Frucht vom Baume der »Wahrheit« ist. Auf allen Stufen muss er sich an das Gewand des Gehorsams zu den Geboten halten und fest das Seil des Vermeidens alles Verbotenen fassen, damit er aus dem Kelch des Gesetzes genährt und mit den Geheimnissen der Wahrheit bekannt wird.

Bahá'u'lláh

O Sohn des Geistes! Von allem das Meistgeliebte ist Mir die Gerechtigkeit. Wende dich nicht ab von ihr, wenn du nach Mir verlangst, und vergiß sie nicht, damit Ich dir vertrauen kann. Mit ihrer Hilfe sollst du mit eigenen Augen sehen, nicht mit denen anderer, und durch eigene Erkenntnis Wissen erlangen, nicht durch die deines Nächsten. Bedenke im Herzen, wie du sein solltest. Wahrlich, Gerechtigkeit ist Meine Gabe und das Zeichen Meiner Gnade. So halte sie dir vor Augen.

Bahá'u'lláh

Aus diesem Grunde soll in diesen Tagen kein Mensch auf seinen Nächsten angewiesen sein. Es wurde schon zur Genüge dargelegt, daß an diesem von Gott bestimmten Tage die Mehrheit derer, die Seinen heiligen Hof gesucht und erreicht haben, eine Erkenntnis und Weisheit enthüllt, von der neben diesen heiligen und geweihten Seelen kein Mensch, wie lange er auch gelehrt oder gelernt haben mag, einen Tropfen begriffen hat oder je erfassen wird. Vermöge dieser Kraft sind die Geliebten Gottes in den Tagen der Manifestation der Sonne der Wahrheit über alle menschliche Gelehrsamkeit erhoben und von ihr unabhängig gemacht. Ja, aus ihren Herzen, aus dem Quell der ihnen innewohnenden Kräfte strömt unaufhörlich das innerste Wesen menschlicher Gelehrsamkeit und Weisheit.

Bahá'u'lláh

Der wahrhaft Sucher verfolgt nichts anderes als den Gegenstand seines Verlangens, und der Liebende hat kein Ziel als die Vereinigung mit dem Geliebten. Doch wird der Sucher nur dann sein Ziel erreichen, wenn er allen Dingen entsagt: Er muss alles, was er gesehen, gehört und verstanden hat, in den Wind schlagen können, um in das Reich des Geistes zu kommen, das die Stadt Gottes ist. Ernste Bemühung ist nötig in unserem Suchen nach Ihm und heißer Eifer, damit wir den Honig der Vereinigung mit ihm zu kosten vermögen. Doch trinken wir aus diesem Kelch, so werden wir die Welt von uns werfen.“

Bahá'u'lláh