Bahá'í ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Der Brunnquell göttlicher Großmut strömt ohne Unterlass, aber wir müssen dürsten nach den Wassern des Lebens. Wo kein Durst ist, kann das heilbringende Wasser nicht lindern. Solange die Seele keinen Hunger verspürt, wird die köstliche Nahrung von der himmlischen Tafel nicht sättigen. Wo die Augen der Wahrnehmung nicht geöffnet werden, kann das Leuchten der Sonne nicht bezeugt werden, Ehe die Nase nicht veria ist, wird sie den Duft aus dem göttlichen Rosengarten nicht atmen. Wo das Herz nicht von Sehnsucht erfüllt ist, werden die Gnadengaben des Herrn nicht offenbar, … Wenn ein Ozean heilbringenden Wassers wogt, wir aber nicht durstig sind - was nützt es uns? Wenn die Kerze entzündet ist, wir aber keine Augen für sie haben - wie kann sie uns erfreuen? Wenn wohlklingende Hymnen zum emporsteigen, wir aber das Gehör verloren haben - wie können wir daran Gefallen finden?
Abdu'l-Bahá

Abdu'l-Bahá, The Promulgation of Universal Peace S. 195-196

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Das Wichtigste ist, den Spiegel des Herzens zu reinigen, damit es erleuchtet und empfänglich werde für das göttliche Licht. Das eine Herz mag die Eigenschaften eines polierten Spiegels besitzen; ein anderes dagegen ist stumpf und blind durch den Schmutz und Staub dieser Welt. Obwohl dieselbe Sonne auf beide scheint, könnt ihr in dem Spiegel, der poliert, rein und makellos ist, die Sonne in ihrer ganzen Fülle, Herrlichkeit und Macht erblicken, wie sie ihre Majestät und ihr Strahlen offenbart; aber der dunkle, rostige Spiegel ist nicht in der Lage, die Sonne widerzustrahlen, obwohl die Sonne selbst weder geringer leuchtet, noch den Spiegel meidet. Unsere Pflicht ist es deshalb, den Spiegel unseres Herzens zu polieren, damit wir Spiegelbilder dieses Lichtes und Empfänger der göttlichen Gnadengaben werden, die sich in ihnen gänzlich offenbaren können.

Abdu'l-Bahá

Des Menschen Vorzug liegt im Dienst und in der Tugend, nicht im Prunk des Wohllebens und des Reichtums. Habt acht, dass eure Worte rein sind von eitlem Wahn und weltlichen Lüsten und eure Taten von List und Argwohn. Vergeudet nicht den Reichtum eures kostbaren Lebens im Verfolg böser, verderbter Neigung, noch lasst eure Mühe völlig in der Förderung eurer eigenen Interessen aufgehen.

Bahá'u'lláh

Dass (...) Glück und Größe, Rang und Stufe, Freude und Frieden eines Menschen nicht in seinem persönlichen Reichtum, vielmehr in seinem hervorragenden Charakter, seinem hehren Entschluss, seiner umfassenden Bildung und seiner Fähigkeit, schwierige Probleme zu lösen, beschlossen sind.

Abdu'l-Bahá

O Meine Diener! Würdet ihr die verborgenen, unermesslichen Meere Meines unzerstörbaren Reichtums entdecken, so würdet ihr Gewiss die Welt, ja, die ganze Schöpfung als ein Nichts ansehen.

Bahá'u'lláh