Bahá'í ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Gottes Liebe ist es, die den Báb getragen hat, die ihn zu seinem höchsten Opfer brachte und seine Brust zum bereiten Ziel für tausend Kugeln machte.
Abdu'l-Bahá

Abdu'l-Bahá, Ansprachen in Paris 27:9

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Laß uns den großen, heiligen Baum des erhabenen Báb – möge mein Leben ein Opfer für Ihn sein – zum Vorbild nehmen. Wie Er laß uns die Brust entblößen für die Pfeile des Todeskampfes, wie Er unsere Herzen zu Zielscheiben für die Speere machen, die Gott uns bestimmt hat. Laß uns wie Kerzen niederbrennen, wie Motten laß uns die Flügel versengen, wie Lerchen unsere Klagerufe ausstoßen, wie Nachtigallen in Trauerlieder ausbrechen.

Abdu'l-Bahá

Was Er mit der Bezeichnung Báb (das Tor) ausdrücken wollte, war, daß Er den Weg zu bahnen hatte für die Gnade einer großen, noch hinter dem Schleier der Herrlichkeit verborgenen Persönlichkeit, welche im Besitz unzähliger grenzenloser Vollkommenheiten ist - eine Person, durch deren Willen Er sich bewege und an deren Liebesbund Er sich klammere.

Abdu'l-Bahá

Betrachte mit deinem inneren Auge die Kette der aufeinanderfolgenden Offenbarungen, die die Manifestation Adams mit der des Báb verbindet. Ich bezeuge vor Gott, daß jede dieser Manifestationen durch das Wirken des göttlichen Willens und Heilsplanes herabgesandt wurde, daß jede Träger einer besonderen Botschaft war, daß jede mit einem göttlich offenbarten Buche betraut und beauftragt war, die Geheimnisse einer machtvollen Tafel zu enthüllen. Das Maß der Offenbarung, das jeder von ihnen eigen ist, war genau vorherbestimmt.

Bahá'u'lláh

Zeitalter liefen ab, bis sie Vollendung fanden an diesem, dem Herrn der Tage, dem Tag, da die Sonne des Bayán sich hoch über dem Horizont der Gnade offenbarte, dem Tag, da die Schönheit des Allherrlichen in der erhabenen Gestalt von ‚Alí-Muhammad, dem Báb, aufleuchtete. Kaum hatte Er sich offenbart, da erhob sich alles Volk gegen Ihn. Einige verleumdeten Ihn als Lästerer Gottes, des Allmächtigen, des Altehrwürdigen der Tage. Andere hielten Ihn für einen Wahnsinnigen, eine Behauptung, die Ich selbst aus dem Munde eines Geistlichen gehört habe. Wieder andere bestritten Seinen Anspruch, das Sprachrohr Gottes zu sein, und brandmarkten Ihn als einen, der die Worte des Allmächtigen gestohlen, sie als die eigenen ausgegeben, ihren Sinn verdreht und sie mit eigenem vermengt habe. Das Auge der Größe weint bitterlich über das, was ihr Mund geredet hat, während sie sich weiter auf ihren Sitzen erfreuen. »Gott ist Mein Zeuge«, sprach Er, »O Volk! Ich bin zu euch gekommen mit einer Offenbarung von dem Herrn, euerem Gott, dem Herrn euerer Väter von alters her. Seht nicht auf das, was ihr besitzet, o Menschen! Seht vielmehr auf das, was Gott euch herabgesandt hat. Dies wird sicherlich besser für euch sein als die ganze Schöpfung, könntet ihr es doch begreifen! Blickt von neuem auf, o Menschen, betrachtet das Zeugnis Gottes und Seinen Beweis, wie ihr sie schon besitzet, und vergleicht sie mit der an diesem Tage zu euch herabgesandten Offenbarung, damit die Wahrheit, die untrügliche Wahrheit, euch unbezweifelbar offenkundig werde...«.

Bahá'u'lláh