Bahá'í-ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Die starke Kraft eines gesunden Körpers kann eine leichte Schwäche eines kranken Körpers überwinden, so daß die Gesundheit wiederhergestellt wird. Dies ist die eine Art der Heilung.Die andere Art der Heilung ohne Arznei erfolgt durch die magnetische Kraft, die von einem Körper zum anderen wirkt und zur Ursache der Heilung wird. Auch diese Kraft hat nur eine leichte Wirkung. Manchmal kann man einem Kranken nützen, indem man seine Hand auf dessen Kopf oder Herz legt. Wieso? Wegen der Wirkung des Magnetismus und des geistigen Eindrucks auf den Kranken, wodurch die Krankheit zum Verschwinden gebracht wird. Aber auch diese Wirkung ist sehr leicht und schwach.
'Abdu'l-Bahá

'Abdu'l-Bahá, Beantwortete Fragen 247

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Was der Herr als höchstes Mittel und mächtigstes Werkzeug für die Heilung der ganzen Welt verordnet hat, ist die Vereinigung aller ihrer Völker in einer allumfassenden Sache, einem gemeinsamen Glauben. Dies kann nicht anders erreicht werden als durch die Macht eines befähigten, allgewaltigen und erleuchteten Arztes. Wahrlich, dies ist die Wahrheit, und alles andere ist nichts als Irrtum.

Bahá'u'lláh

Flehe zu Gott, dass Er dich befähige, standhaft zu bleiben auf diesem Pfade, und dass Er dir helfe, die Völker der Welt zu Ihm zu führen, dem offenbaren, höchsten Herrscher, der sich in eindeutiger Gestalt offenbart hat, der eine bestimmte göttliche Botschaft verkündet. Dies ist das Wesen des Glaubens und der Gewißheit.

Bahá'u'lláh

Das ist der Sinn dieser Worte: Wer auf dem Pfade des Glaubens wandelt, wer nach dem Weine der Gewißheit schmachtet, muß sich läutern von allem, was irdisch ist - sein Ohr von leerem Geschwätz, sein Gemüt von eitlem Trug, sein Herz von der Liebe zur Welt, sein Auge von allem Vergänglichen. Auf Gott muß er bauen, an Ihn sich halten und auf Seinem Wege wandeln. Dann wird er würdig sein, daß ihm in ihrer Glorie die Sonne göttlicher Erkenntnis und Einsicht strahle und er zum Gefäße werde für nie geschaute, unendliche Gnaden. Denn nie darf ein Mensch hoffen, zur Erkenntnis des Allherrlichen zu gelangen, nie kann er vom Strome göttlicher Erkenntnis und Weisheit trinken, nie kann er in den Wohnsitz der Unsterblichkeit eingehen noch teilhaben am Kelche göttlicher Nähe und Gunst - es sei denn, er lasse davon ab, die Worte und Werke sterblicher Menschen zum Maßstab wahren Erfassens und Erkennens Gottes und Seiner Propheten zu nehmen.

Bahá'u'lláh

So lasst uns mit festem Schritt auf dem Pfade der Gewissheit wandeln, damit uns der Windhauch von den Gefilden des Wohlgefallens Gottes die süßen Düfte göttlicher Annahme spende und uns, die vergänglichen Sterblichen, zum Königreich ewiger Herrlichkeit gelangen lasse.

Bahá'u'lláh