Wer an diesem Tage ein Helfer Gottes zu sein sucht, der schließe seine Augen vor allem, was er besitzt, und öffne sie dem, was von Gott ist. Nicht länger befasse er sich mit dem, was ihm selbst nützt, sondern sei besorgt um alles, was den allbezwingenden Namen des Allmächtigen erhöhen wird. Sein Herz reinige er von allen üblen Leidenschaften und verderbten Wünschen; denn die Gottesfurcht ist die Waffe, die ihn siegreich machen kann, das wichtigste Werkzeug, sein Ziel zu erreichen. Die Gottesfurcht ist der Schutz, der Seine Sache verteidigt, der Schild, der Sein Volk befähigt, den Sieg zu erringen. Sie ist ein Banner, das kein Mensch entwürdigen kann, eine Kraft, der keine Macht gleichkommt. Mit ihrer Hilfe und mit Seiner, des Herrn der Heerscharen, Erlaubnis sind die Gott Nahen befähigt worden, die Festungen der Menschenherzen zu bezwingen und zu erobern.
Bahá'u'lláh, Ährenlese 126:4