Bahá'í ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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O Schar Gottes! Allem Erschaffenen hat die Altehrwürdige Souveränität seine eigene Vollkommenheit zugemessen, seine besondere Tugend und seine eigene Auszeichnung, damit ein jedes nach seiner Stufe ein Zeichen für die Erhabenheit des wahren Erziehers der Menschheit werde und, einem Kristallspiegel gleich, von der Gnade und dem Glanz der Sonne der Wahrheit künde. Und unter allen Geschöpfen hat Er den Menschen erwählt, um ihm Seine wunderbarste Gabe zu schenken, und ihm ermöglicht, die Wohltaten der himmlischen Heerscharen zu erlangen. Diese kostbare Gabe ist Seiner unfehlbaren Führung teilhaftig zu werden, damit das innerste Wesen der Menschheit gleichsam zu einer Nische für diese Lampe werde; und wenn die strahlende Herrlichkeit ihres Lichtes auf den klaren Spiegel des Herzens trifft, lässt die Reinheit des Herzens die Strahlen noch heller als zuvor aufflammen und herrlich auf Geist und Seele der Menschen scheinen. Von der Erkenntnis und Weisheit und vom Wissen um die Mysterien der heiligen Worte hängt es ab, ob die höchste Führung erlangt wird. Daher müssen die Geliebten Gottes, jung und alt, Mann und Frau, jeder nach seinen Fähigkeiten, bestrebt sein, die verschiedenen Wissensgebiete zu erforschen, ihr Verständnis der Geheimnisse der heiligen Bücher zu vertiefen und ihre Fertigkeiten zu steigern, die göttlichen Beweise und Zeugnisse anzuführen. Der ehrwürdige Sadru’s-Sudur, der wahrlich eine höchst erhabene Stufe in den Gefilden der Seligkeit erlangt hat, veranstaltete das erste Lehrtreffen. Er war die erste gesegnete Seele, die den Grundstein für diese bedeutende Einrichtung legte. Im Lauf seines Lebens hat er, Gott sei Lob, Menschen ausgebildet, die heute starke und redegewandte Verfechter Gottes, des Herrn, sind, Jünger, die ihm, der der Heiligen Schwelle so nah war, wahrhaft reine und geistige Nachfolger sind. Nach seinem Hinscheiden setzten einige Gesegnete sein Lehrwerk fort, und als dieser Gefangene davon hörte, erfreute es sein Herz.
Abdu'l-Bahá

Abdu'l-Bahá in Kunst 14

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Das Wichtigste ist, den Spiegel des Herzens zu reinigen, damit es erleuchtet und empfänglich werde für das göttliche Licht. Das eine Herz mag die Eigenschaften eines polierten Spiegels besitzen; ein anderes dagegen ist stumpf und blind durch den Schmutz und Staub dieser Welt. Obwohl dieselbe Sonne auf beide scheint, könnt ihr in dem Spiegel, der poliert, rein und makellos ist, die Sonne in ihrer ganzen Fülle, Herrlichkeit und Macht erblicken, wie sie ihre Majestät und ihr Strahlen offenbart; aber der dunkle, rostige Spiegel ist nicht in der Lage, die Sonne widerzustrahlen, obwohl die Sonne selbst weder geringer leuchtet, noch den Spiegel meidet. Unsere Pflicht ist es deshalb, den Spiegel unseres Herzens zu polieren, damit wir Spiegelbilder dieses Lichtes und Empfänger der göttlichen Gnadengaben werden, die sich in ihnen gänzlich offenbaren können.

Abdu'l-Bahá

Des Menschen Vorzug liegt im Dienst und in der Tugend, nicht im Prunk des Wohllebens und des Reichtums. Habt acht, dass eure Worte rein sind von eitlem Wahn und weltlichen Lüsten und eure Taten von List und Argwohn. Vergeudet nicht den Reichtum eures kostbaren Lebens im Verfolg böser, verderbter Neigung, noch lasst eure Mühe völlig in der Förderung eurer eigenen Interessen aufgehen.

Bahá'u'lláh

Dass (...) Glück und Größe, Rang und Stufe, Freude und Frieden eines Menschen nicht in seinem persönlichen Reichtum, vielmehr in seinem hervorragenden Charakter, seinem hehren Entschluss, seiner umfassenden Bildung und seiner Fähigkeit, schwierige Probleme zu lösen, beschlossen sind.

Abdu'l-Bahá

O Meine Diener! Würdet ihr die verborgenen, unermesslichen Meere Meines unzerstörbaren Reichtums entdecken, so würdet ihr Gewiss die Welt, ja, die ganze Schöpfung als ein Nichts ansehen.

Bahá'u'lláh