Bahá'í ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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In dieser Offenbarung Bahá’u’lláhs schreitet die Frau Seite an Seite mit dem Mann. Bei keinem Schritt wird sie zurückbleiben. Sie hat die gleichen Rechte wie der Mann. Sie wird Zugang gewinnen zu allen administrativen Bereichen der Politik. Sie wird einen Rang erreichen, der in der Menschenwelt als höchste Stufe gilt, und sie wird sich an allen Angelegenheiten beteiligen. Seid dessen sicher! Schaut nicht auf den gegenwärtigen Zustand; in nicht allzu ferner Zukunft wird die Welt der Frauen voller Herrlichkeit erstrahlen, denn Bahá’u’lláh hat es so gewollt! Bei allen Wahlen haben die Frauen das unveräußerliche Wahlrecht, und unwiderlegbar, unstreitig haben die Frauen Zutritt zu allen Bereichen menschlichen Handelns. Kein Mensch kann dies aufhalten oder verhindern. Aber an manchem sollte eine Frau nicht teilnehmen, da es ihrer unwürdig ist. Zum Beispiel sind die Frauen vom Militärdienst befreit, wenn der Staat wirksame Verteidigungsmaßnahmen gegen feindliche Angriffe unternimmt. Es kann zuzeiten geschehen, dass kriegerische, wilde Volksstämme das Gemeinwesen heftig angreifen mit dem Ziel, Massenmord an seinen Bürgern zu verüben. Unter solchen Umständen ist Verteidigung notwendig, aber es ist die Aufgabe der Männer, solche Verteidigungsmaßnahmen zu organisieren und durchzuführen, nicht die der Frauen denn sie sind sanften Herzens und können den schrecklichen Anblick eines Blutbades nicht ertragen, selbst nicht, wenn um der Verteidigung willen. Von derartigen Unternehmungen sind Frauen befreit. Was die Zusammensetzung des Hauses der Gerechtigkeit betrifft, so wendet sich Bahá’u’lláh an die Männer, wenn Er spricht: ,,O ihr Männer des Hauses der Gerechtigkeit!“ Aber das Recht der Frauen bei der Wahl seiner Mitglieder ist unbestritten, soweit es sich auf ihre Stimmabgabe bezieht. Wenn die Frauen den höchsten Grad des Fortschritts erreichen, werden sie nach den Anforderungen von Zeit und Ort und gemäß ihren großen Fähigkeiten außergewöhnliche Vorrechte erhalten. Seid dessen gewiß. Bahá’u’lláh hat die Sache der Frauen sehr gefördert, und eine der wichtigsten Grundlehren `Abdu’l-Bahás betrifft die Rechte und Vorrechte der Frauen. Verlasst euch darauf! Bald wird der Tag kommen, an dem die Männer sich an die Frauen wenden und sprechen: ,,Gesegnet seid ihr! Gesegnet seid ihr! Ihr seid fürwahr jeder Gabe würdig. Wahrlich, ihr verdient, euere Häupter mit der Krone immerwährender Herrlichkeit zu schmücken, denn ihr werdet in Wissenschaften und Künsten, an Tugenden und Vollkommenheiten dem Mann ebenbürtig sein, und an Herzensgüte, übergroßer Barmherzigkeit und Mitgefühl seid ihr überlegen.“
Abdu'l-Bahá

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Die Frau hat für die Menschheit tatsächlich die größere Bedeutung. Sie hat die größere Last zu tragen und schwerere Arbeit zu leisten. Betrachten wir die Pflanzenund die Tierwelt. Die fruchttragende Palme ist der vom Züchter am meisten geschätzte Baum. Der Araber weiß, dass auf einer weiten Reise die Stute den längeren Atem hat. Wegen ihrer größeren Kraft und Wildheit fürchtet der Jäger die Löwin mehr als den Löwen. Die bloße Größe des Gehirns erwies sich in keinerlei Weise als Grund für eine Überlegenheit. Die Frau hat mehr Zivilcourage als der Mann; sie hat auch besondere Gaben, die sie in Gefahr und Krisenzeiten befähigen, den Überblick zu bewahren. Wenn nötig wird sie sogar zur Kämpferin.

Abdu'l-Bahá

Im Großen und Ganzen haben die Frauen heute einen stärkeren Sinn für Religion als die Männer. Die Intuition der Frau ist treffsicherer, sie ist aufnahmefähiger und ihre Intelligenz erfasst die Dinge rascher. Die Zeit wird kommen, in der die Frau geltend macht, dass sie dem Mann überlegen ist.

Abdu'l-Bahá

Wisset, o ihr liebenden Mütter: In den Augen Gottes ist der beste Weg, Ihn zu verherrlichen, die Erziehung der Kinder und ihre Bildung in allen Vollkommenheiten der Menschheit. Keine edlere Tat ist denkbar.

Abdu'l-Bahá

Vom Anfang des Daseins bis zum verheißenen Tag bewahrten die Männer in jeder Hinsicht ihre Überlegenheit gegenüber den Frauen. Im Qur’án wurde offenbart: ,,Männer sind den Frauen überlegen.“ Aber in dieser wundersamen Sendung bewirkte die erhabenste Ausgießung des Herrn der Herrlichkeit eindeutige Errungenschaften der Frauen. Einige Dienerinnen erhoben sich und übertrafen die Männer auf dem Feld des Wissens. Sie traten mit solcher Liebe und Geistigkeit hervor, daß dadurch die Gnadengaben des Höchsten Herrn über die Menschheit regneten, und sie durch ihre Heiligkeit, Reinheit und geistigen Eigenschaften viele Menschen ans Ufer der Einheit geleiteten. Sie wurden zur Fackel der Führung für die Wanderer in der Öde des Irrtums, sie entflammten die Verzagten in der niederen Welt mit dem Feuer der Liebe des Herrn.

Abdu'l-Bahá