Bahá'í-ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Überlegen Sie jetzt einmal: Obwohl die Tiere weder Vernunft noch Verstand haben, machen sie die Farben nicht zur Ursache von Konflikten. Warum sollte der Mensch, der über Vernunft verfügt, deswegen Konflikte entstehen lassen? Dies ist seiner gänzlich unwürdig. Weiß und Schwarz sind die Nachkommen desselben Adam. Sie gehören zu einem einzigen Haushalt. Ursprünglich waren sie eins, sie waren von der gleichen Farbe. Adam hatte nur eine Hautfarbe. Eva hatte nur eine Hautfarbe. Die ganze Menschheit stammt von ihnen ab. Darum sind sie ihrer Herkunft nach eins. Die Hautfarben entwickelten sich später aufgrund des Klimas und des Lebensraums. Sie haben überhaupt keine Bedeutung.
'Abdu'l-Bahá

‘Abdu’l-Bahá, Die Verkündigung des Weltfriedens 18:4

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Die erste und vornehmste unter den Gaben, die der Allmächtige den Menschen verliehen hat, ist die des Verstandes. … Diese Gabe gibt dem Menschen die Kraft, in allen Dingen die Wahrheit herauszufinden; sie führt ihn zu dem, was recht ist, und hilft ihm, die Geheimnisse der Schöpfung zu entdecken.

Bahá'u'lláh

Betrachte die Welt und denke eine Weile darüber nach. Sie entschleiert das Buch ihres eigenen Selbstes vor deinen Augen und offenbart, was die Feder deines Herrn, des Gestalters, des Allwissenden, hineingeschrieben hat.

Bahá'u'lláh

Lobpreis sei Gott, dem Allbesitzenden, dem König unvergleichlicher Herrlichkeit, ein Lobpreis, der unermeßlich hoch über dem Begreifen alles Erschaffenen steht, und der erhaben ist über die Fassungskraft des menschlichen Verstandes. Niemand außer Ihm war jemals fähig, Seinen Lobpreis angemessen zu singen, noch wird es jemals einem Menschen gelingen, das volle Maß Seiner Herrlichkeit zu beschreiben. Wer kann behaupten, die Höhen Seines erhabenen Wesens erreicht zu haben, und welcher Verstand kann die Tiefen Seines unergründlichen Geheimnisses ermessen?

Bahá'u'lláh

Du hast Mich gefragt, ob der Mensch, abgesehen von Gottes Propheten und Seinen Auserwählten, nach dem körperlichen Tode dieselbe Eigenart und Persönlichkeit, dasselbe Bewußtsein, denselben Verstand beibehalte, die sein Leben in dieser Welt auszeichnen. Wäre dies der Fall, wie kommt es dann, so wendest du ein, daß leichte Schädigungen der geistigen Fähigkeiten wie Ohnmacht und schwere Krankheit dem Menschen Verstand und Bewußtsein rauben, während sein Tod, der den Zerfall seines Leibes und die Auflösung seiner Bestandteile mit sich bringt, machtlos ist, diesen Verstand zu zerstören und dieses Bewußtsein auszulöschen? Wie kann man sich vorstellen, daß Bewußtsein und Persönlichkeit des Menschen erhalten bleiben, wenn gerade die für ihr Bestehen und Wirken notwendigen Werkzeuge völlig aufgelöst sein werden?

Bahá'u'lláh