Bahá'í-ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Die Ehre des Menschen erwächst aus der Erkenntnis Gottes. Sein Glück erwächst aus der Liebe Gottes. Seine Freude erwächst aus der Frohen Botschaft Gottes. Die Größe des Menschen hängt von seinem Dienst für Gott ab. Die höchste Entwicklungsstufe des Menschen ist sein Eintritt in das Reich Gottes und die Frucht dieser menschlichen Existenz ist der Kern und das Wesen des ewigen Lebens. Wenn der Mensch von den göttlichen Gaben ausgeschlossen ist und wenn Freude und Glück sich auf seine materiellen Neigungen beschränken, welcher Unterschied besteht dann zwischen ihm und einem Tier? Tatsächlich ist das Glück des Tieres größer, da seine Bedürfnisse geringer sind und seine Lebensgrundlage leichter zu beschaffen ist. Obwohl der Mensch sich für die Erfüllung seiner materiellen Bedürfnisse und sein Wohlbefinden anstrengen muss, ist das Erlangen der Gaben Gottes das, was er wirklich braucht. Ausgeschlossen von den göttlichen Gaben, der geistigen Aufnahmefähigkeit und den himmlischen frohen Botschaften, wird das Leben des Menschen in dieser Welt keine wertvollen Früchte hervorbringen. Während seines körperlichen Lebens sollte er nach dem geistigen Leben trachten, und zusammen mit körperlichem Wohlbefinden und Glück sollte er himmlische Freuden und Zufriedenheit genießen. Dann ist der Mensch des Namens ›Mensch‹ würdig; dann wird er »dem Ebenbild Gottes« entsprechen, denn das Ebenbild des Barmherzigen besteht aus den Eigenschaften des himmlischen Königreiches. Wenn im Garten seiner Seele keine Früchte des Königreiches heranwachsen, entspricht der Mensch nicht dem Ebenbild Gottes. Doch wenn diese Früchte hervorkommen, dann wird er zum Empfänger vollkommener Gaben und ist entflammt vom Feuer der Liebe Gottes. Wenn seine Moralvorstellungen geistigen Charakter annehmen, seine Bestrebungen himmlisch werden und seine Taten mit dem Willen Gottes im Einklang stehen, dann ist der Mensch zum Ebenbild seines Schöpfers geworden. Andernfalls ist er das Ebenbild Satans. Darum hat Christus gesagt: »Ihr werdet sie an ihren Früchten erkennen.«
'Abdu'l-Bahá

‘Abdu’l-Bahá, Die Verkündigung des Weltfriedens 107:5

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