Bahá'í-ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
Alle Zitate
In gleicher Weise ist der heilige Offenbarer Gottes die Sonne der Welt der Geschöpfe; wenn Er auf die Welten des Geistes, der Gedanken und Herzen scheint, beginnt ein geistiger Frühling und neues Leben; die Kraft der wundervollen Frühjahrszeit wird sichtbar, und ungeahnte Wohltaten zeigen sich. Wie du beobachtet hast, findet sich zur Zeit des Erscheinens jeder Manifestation Gottes ein außerordentlicher Fortschritt in der Welt des Verstandes, der Gedanken und des Geistes. Beachte zum Beispiel, welche Entwicklung in diesem göttlichen Zeitalter in der Welt des Verstandes und der Gedanken erreicht wurde, dabei ist dies erst der Beginn seines Aufgehens. Bald wird es sich zeigen, daß die neuen Gnadengaben und göttlichen Lehren diese dunkle Welt erleuchten und diese kummervollen Lande zum erhabenen Paradies umwandeln werden.
'Abdu'l-Bahá

'Abdu'l-Bahá, Beantwortete Fragen 42

Weitere Zitate · Verstand

Alle anzeigen →

Die erste und vornehmste unter den Gaben, die der Allmächtige den Menschen verliehen hat, ist die des Verstandes. … Diese Gabe gibt dem Menschen die Kraft, in allen Dingen die Wahrheit herauszufinden; sie führt ihn zu dem, was recht ist, und hilft ihm, die Geheimnisse der Schöpfung zu entdecken.

Bahá'u'lláh

Betrachte die Welt und denke eine Weile darüber nach. Sie entschleiert das Buch ihres eigenen Selbstes vor deinen Augen und offenbart, was die Feder deines Herrn, des Gestalters, des Allwissenden, hineingeschrieben hat.

Bahá'u'lláh

Lobpreis sei Gott, dem Allbesitzenden, dem König unvergleichlicher Herrlichkeit, ein Lobpreis, der unermeßlich hoch über dem Begreifen alles Erschaffenen steht, und der erhaben ist über die Fassungskraft des menschlichen Verstandes. Niemand außer Ihm war jemals fähig, Seinen Lobpreis angemessen zu singen, noch wird es jemals einem Menschen gelingen, das volle Maß Seiner Herrlichkeit zu beschreiben. Wer kann behaupten, die Höhen Seines erhabenen Wesens erreicht zu haben, und welcher Verstand kann die Tiefen Seines unergründlichen Geheimnisses ermessen?

Bahá'u'lláh

Du hast Mich gefragt, ob der Mensch, abgesehen von Gottes Propheten und Seinen Auserwählten, nach dem körperlichen Tode dieselbe Eigenart und Persönlichkeit, dasselbe Bewußtsein, denselben Verstand beibehalte, die sein Leben in dieser Welt auszeichnen. Wäre dies der Fall, wie kommt es dann, so wendest du ein, daß leichte Schädigungen der geistigen Fähigkeiten wie Ohnmacht und schwere Krankheit dem Menschen Verstand und Bewußtsein rauben, während sein Tod, der den Zerfall seines Leibes und die Auflösung seiner Bestandteile mit sich bringt, machtlos ist, diesen Verstand zu zerstören und dieses Bewußtsein auszulöschen? Wie kann man sich vorstellen, daß Bewußtsein und Persönlichkeit des Menschen erhalten bleiben, wenn gerade die für ihr Bestehen und Wirken notwendigen Werkzeuge völlig aufgelöst sein werden?

Bahá'u'lláh