Die rasche Verbreitung des Programms zur Förderung der geistigen Kräfte der Juniorjugendlichen stellt noch einen weiteren Ausdruck des kulturellen Fortschritts in der Bahá'i-Gemeinde dar. Während weltweit der Trend vorherrscht, diese Altersgruppe als problematisch darzustellen, verloren in den Qualen ungestümer körperlicher und emotionaler Veränderungen, unzugänglich und selbstbezogen, bewegt sich die Bahá'i-Gemeinde — in dem Wortschatz, den sie benutzt, und dem Ansatz, den sie verfolgt — entschlossen in die entgegengesetzte Richtung. Sie sieht in der Juniorjugend stattdessen Uneigennützigkeit, einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit, Eifer, über das Universum zu lernen, und den Wunsch, beim Aufbau einer besseren Welt mitzuwirken. Ein Bericht nach dem anderen, in denen die Juniorjugendlichen überall auf dem Planeten ihren Gedanken als Teilnehmer des Programms Ausdruck verleihen, bezeugt die Gültigkeit dieser Sicht. Alles weist darauf hin, dass das Programm sie befähigt, ihr sich erweiterndes Bewusstsein auf die Erforschung der Wirklichkeit zu richten, was ihnen hilft, die konstruktiven und destruktiven Kräfte zu analysieren, die in der Gesellschaft wirken, und den Einfluss zu erkennen, den diese Kräfte auf ihre eigenen Gedanken und Handlungen ausüben; ihr geistiges Urteilsvermögen wird geschärft, ihre Fähigkeit, sich auszudrücken, verbessert, und moralische Strukturen, die ihnen ihr Leben lang nützen, werden gefestigt. In einem Alter, da sie die keimenden intellektuellen, geistigen und körperlichen Kräfte verspüren, gibt man ihnen so die Mittel an die Hand, die sie brauchen, um diejenigen Kräfte zu bekämpfen, die sie ihrer wahren Identität als edle Wesen berauben würden, und um für das Gemeinwohl zu arbeiten.
Das Universale Haus der Gerechtigkeit, An die Bahá'i der Welt 16