Bahá'í ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Obwohl die Musik dem Materiellen entstammt, ist ihre Wirkung doch in erster Linie geistig, und ihre größte Bindung besteht an das Reich des Geistes. Wenn jemand eine Rede halten will, ist sie wirkungsvoller nach Musikmelodien. Die alten Griechen pflegten - wie auch die persischen Philosophen - ihre Reden auf folgende Weise zu halten: Zuerst spielten sie einige Melodien, und wenn die Zuhörerschaft dadurch eine gewisse Empfänglichkeit erlangt hatte, legten sie ihr Instrument beiseite und begannen ihre Rede. Unter den bekanntesten Musikern Persiens war einer mit Namen Bardot. Immer wenn am Königshof eine große Frage verhandelt wurde und es den Ministern nicht gelungen war, den König zu überzeugen, wurde die Angelegenheit Bardot übertragen, worauf dieser mit seinem Instrument an den Hof ging und die angemessenste und berührendste Musik spielte, und so wurde das Ziel rasch erreicht, weil der König sofort durch die ansprechenden Melodien berührt wurde, Gefühle der Freigebigkeit in seinem Herzen aufstiegen und er nachgab…
Abdu'l-Bahá

Abdu'l-Bahá in The Compilation of Compilations (unautorisierte Übersetzung) 77

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Das Wichtigste ist, den Spiegel des Herzens zu reinigen, damit es erleuchtet und empfänglich werde für das göttliche Licht. Das eine Herz mag die Eigenschaften eines polierten Spiegels besitzen; ein anderes dagegen ist stumpf und blind durch den Schmutz und Staub dieser Welt. Obwohl dieselbe Sonne auf beide scheint, könnt ihr in dem Spiegel, der poliert, rein und makellos ist, die Sonne in ihrer ganzen Fülle, Herrlichkeit und Macht erblicken, wie sie ihre Majestät und ihr Strahlen offenbart; aber der dunkle, rostige Spiegel ist nicht in der Lage, die Sonne widerzustrahlen, obwohl die Sonne selbst weder geringer leuchtet, noch den Spiegel meidet. Unsere Pflicht ist es deshalb, den Spiegel unseres Herzens zu polieren, damit wir Spiegelbilder dieses Lichtes und Empfänger der göttlichen Gnadengaben werden, die sich in ihnen gänzlich offenbaren können.

Abdu'l-Bahá

Des Menschen Vorzug liegt im Dienst und in der Tugend, nicht im Prunk des Wohllebens und des Reichtums. Habt acht, dass eure Worte rein sind von eitlem Wahn und weltlichen Lüsten und eure Taten von List und Argwohn. Vergeudet nicht den Reichtum eures kostbaren Lebens im Verfolg böser, verderbter Neigung, noch lasst eure Mühe völlig in der Förderung eurer eigenen Interessen aufgehen.

Bahá'u'lláh

Dass (...) Glück und Größe, Rang und Stufe, Freude und Frieden eines Menschen nicht in seinem persönlichen Reichtum, vielmehr in seinem hervorragenden Charakter, seinem hehren Entschluss, seiner umfassenden Bildung und seiner Fähigkeit, schwierige Probleme zu lösen, beschlossen sind.

Abdu'l-Bahá

O Meine Diener! Würdet ihr die verborgenen, unermesslichen Meere Meines unzerstörbaren Reichtums entdecken, so würdet ihr Gewiss die Welt, ja, die ganze Schöpfung als ein Nichts ansehen.

Bahá'u'lláh