Bahá'í ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Nach der Ankunft in Shíráz wurde der Báb zum Gouverneur gebracht, der Ihn mit schändlicher Grausamkeit behandelte. Er rügte und kritisierte den Báb öffentlich. Dann entließ er Ihn in die Obhut seines Onkels. Obwohl der Báb nach Hause gehen durfte, war seine Freiheit eingeschränkt. Nur die Mitglieder seiner Familie und einige andere durften Ihn sehen. Trotz der Versuche des Gouverneurs und des Klerus, Seinem Einfluss ein Ende zu bereiten, wuchs jedoch in den folgenden Monaten die Zahl Seiner Anhänger rasch an. In dem Maße wie die Macht und der Ruhm des Báb zunahmen, wuchs auch der Zorn des Gouverneurs, und er befahl von neuem Seine Festnahme. Diesmal beabsichtigte der Gouverneur, den Báb zu Tode zu bringen. Aber in der Nacht Seiner Festnahme brach eine Seuche in Shíráz aus, und die ganze Stadt geriet in Panik. Innerhalb weniger Stunden waren hundert Menschen an der gefürchteten Krankheit gestorben. Ein Polizeibeamter, dessen Sohn auf wundersame Weise vom Báb geheilt worden war, erkannte die Hand Gottes im Ausbruch dieser Seuche und setzte sich beim Gouverneur für die Freilassung des Báb ein. Der Gouverneur fürchtete um das Leben seiner Familienangehörigen und der Bewohner der Stadt und stimmte unter der Bedingung zu dass, der Báb Shíráz verlassen würde. Im Herbst 1846 reiste der Báb nach Isfáhán, einer Stadt nördlich von Shíráz. Beim Abschied von Seinem Onkel, sagte Er „Ich werde dich wiedersehen in den Bergen von Ádhirbáyján, von wo Ich dich aussenden werde, die Krone des Märtyrertums zu erlangen. Ich selbst werde dir nachfolgen zusammen mit einem Meiner getreuen Jünger und werde dir wieder begegnen im Reiche der Ewigkeit.
Sonstige

Nabils Bericht aus den frühen Tagen der Bahá'í-Offenbarung 231

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Wahrlich, Ich sage, dies ist der Tag, an dem die Menschheit das Angesicht des verheißenen schauen und Seine Stimme hören kann. Gottes Ruf ist erhoben, und das Licht Seines Antlitzes ist über den Menschen aufgegangen. Es geziemt einem jeden, die Spuren jedes eitlen Wortes von der Tafel seines Herzens zu löschen, und mit offenem und unvoreingenommenem Sinn fest auf die Zeichen Seiner Offenbarung, die Beweise Seiner Sendung und die Zeichen Seiner Herrlichkeit zu schauen.

Bahá'u'lláh

Dies ist der Tag, da Gottes erhabenste Segnungen den Menschen zugeströmt sind, der Tag, da alles Erschaffene mit Seiner mächtigsten Gnade erfüllt wurde. Alle Völker der Welt haben die Pflicht, ihre Gegensätze auszugleichen und in vollkommener Einigkeit und in Frieden im Schatten des Baumes Seiner Obhut und Gnade zu wohnen. Es geziemt ihnen, sich an das zu halten, was an diesem Tage der Erhöhung ihrer Stufe und der Förderung ihres eigenen Besten dient.

Bahá'u'lláh

Dies ist der Tag, da das Meer göttlicher Gnade den Menschen offenbart ist, der Tag, da die Sonne Seiner Güte ihren Strahlenglanz über sie ergießt, der Tag, da die Wolken Seiner reichen Gaben die ganze Menschheit überschatten. Jetzt ist es Zeit, die Niedergeschlagenen mit dem belebenden Hauch der Liebe und Gemeinschaft und den lebendigen Wassern der Freundlichkeit und Güte aufzumuntern und zu erquicken.

Bahá'u'lláh

Groß fürwahr ist dieser Tag! Die Hinweise in allen heiligen Schriften auf ihn als den »Tag Gottes«¹ bezeugen seine Größe. Die Seele jedes Propheten Gottes und jedes göttlichen Boten hat nach diesem wundersamen Tag gedürstet. Alle Geschlechter der Erde haben sich in gleicher Weise danach gesehnt, ihn zu erleben. Doch kaum hatte sich das Tagesgestirn Seiner Offenbarung am Himmel des Willens Gottes kundgetan, da wurden alle außer jenen, die der Allmächtige zu ihren beliebte, als stumm und achtlos befunden.

Bahá'u'lláh