Bahá'í ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Der Báb - möge Meine Seele ein Opfer für ihn sein - erhob Sich bereits in jugendlichem Alter in Seiner Sache, im fünfundzwanzigsten Jahr Seines gesegneten Lebens. Unter den Schiiten ist allgemein bekannt, dass der Báb weder eine Schule besucht noch bei irgend jemandem wissenschaftliche Kenntnisse erworben hat - alle Leute von Shiráz können dies bezeugen. Dennoch erschien Er plötzlich mit größtem Wissen unter den Menschen, obwohl Er nur Kaufmann war, verwirrte Er alle ‚Ulamá von Persien. Ganz allein behauptete Er Seine Sache in einer unvorstellbaren Weise gegen die Perser, deren religiöser Fanatismus allgemein bekannt ist. Diese erhabene Seele erhob Sich mit solcher Kraft, dass sie die Stützen der Religion und Moral, die Zustände, Sitten und Gebräuche Persiens ins Wanken brachte, stattdessen ein neues Gesetz und neue Vorschriften einsetzte und eine neue Religion schuf, obgleich die Spitzen der Regierung, beinahe die gesamte Geistlichkeit und die Leute der Öffentlichkeit sich erhoben, um ihn zu vernichten und zu töten, hielt Er ihnen allein stand und brachte ganz Persien in Aufruhr. Viele 'Ulamá und Leute der Öffentlichkeit wie auch andere opferten freudig ihr Leben für Seine Sache und eilten zur Stufe des Märtyrertums. Die Regierung, das Volk, die Religionsgelehrten und hochgestellten Persönlichkeiten versuchten vergeblich, Seine Fackel auszulöschen. Schließlich wurde Seine Bedeutung offenbar, Sein Stern begann zu leuchten, die von ihm geschaffenen Grundlagen festigten sich, und Seine Morgenröte wurde zum strahlenden Licht. Er verlieh göttliche Erziehung und beeinflußte in wunderbarer Weise das Denken, die Moral und die Lebensart der Perser. Er verkündete Seinen Anhängern die frohe Botschaft vom baldigen Aufgang der Sonne Bahás und bereitete sie auf den neuen Glauben vor. Das Erscheinen so wunderbarer Zeichen und großer Taten, die Einflußnahme auf das allgemeine Denken und die herrschenden Meinungen, die Errichtung der Grundlage für Fortschritt und die Gestaltung der Voraussetzungen für Erfolg und Glück durch einen jungen Kaufmann sind die besten Beweise dafür, dass Er ein vollkommener Erzieher war. Kein gerechter Mensch wird zögern, dies zu glauben.
Abdu'l-Bahá

Abdu'l-Bahá, Beantwortete Fragen S. 38

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Wahrlich, Ich sage, dies ist der Tag, an dem die Menschheit das Angesicht des verheißenen schauen und Seine Stimme hören kann. Gottes Ruf ist erhoben, und das Licht Seines Antlitzes ist über den Menschen aufgegangen. Es geziemt einem jeden, die Spuren jedes eitlen Wortes von der Tafel seines Herzens zu löschen, und mit offenem und unvoreingenommenem Sinn fest auf die Zeichen Seiner Offenbarung, die Beweise Seiner Sendung und die Zeichen Seiner Herrlichkeit zu schauen.

Bahá'u'lláh

Dies ist der Tag, da Gottes erhabenste Segnungen den Menschen zugeströmt sind, der Tag, da alles Erschaffene mit Seiner mächtigsten Gnade erfüllt wurde. Alle Völker der Welt haben die Pflicht, ihre Gegensätze auszugleichen und in vollkommener Einigkeit und in Frieden im Schatten des Baumes Seiner Obhut und Gnade zu wohnen. Es geziemt ihnen, sich an das zu halten, was an diesem Tage der Erhöhung ihrer Stufe und der Förderung ihres eigenen Besten dient.

Bahá'u'lláh

Dies ist der Tag, da das Meer göttlicher Gnade den Menschen offenbart ist, der Tag, da die Sonne Seiner Güte ihren Strahlenglanz über sie ergießt, der Tag, da die Wolken Seiner reichen Gaben die ganze Menschheit überschatten. Jetzt ist es Zeit, die Niedergeschlagenen mit dem belebenden Hauch der Liebe und Gemeinschaft und den lebendigen Wassern der Freundlichkeit und Güte aufzumuntern und zu erquicken.

Bahá'u'lláh

Groß fürwahr ist dieser Tag! Die Hinweise in allen heiligen Schriften auf ihn als den »Tag Gottes«¹ bezeugen seine Größe. Die Seele jedes Propheten Gottes und jedes göttlichen Boten hat nach diesem wundersamen Tag gedürstet. Alle Geschlechter der Erde haben sich in gleicher Weise danach gesehnt, ihn zu erleben. Doch kaum hatte sich das Tagesgestirn Seiner Offenbarung am Himmel des Willens Gottes kundgetan, da wurden alle außer jenen, die der Allmächtige zu ihren beliebte, als stumm und achtlos befunden.

Bahá'u'lláh