Bahá'í ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Einer der großen Schritte zum Universalen Frieden wäre auch die Einführung einer universalen Sprache. Bahá’u’lláh gebietet, dass die Diener der Menschheit zusammenkommen, um entweder eine bereits bestehende Sprache auszuwählen oder eine neue zu bilden. Dies wurde im Kitáb-i-Aqdas vor vierzig Jahren geoffenbart. Darin wird darauf verwiesen, dass die Frage der mannigfachen Sprachen eine sehr schwierige ist. Es gibt mehr als achthundert Sprachen in der Welt, und niemand könnte sie alle erlernen. Die Menschenrassen leben nicht mehr wie früher voneinander getrennt. Heute muss man, um mit allen Ländern in enger Verbindung zu stehen, ihre Sprachen sprechen können. Eine universale Sprache würde den Verkehr mit allen Nationen möglich machen. Man müsste dann lediglich zwei Sprachen kennen, die Muttersprache und die universale Sprache. Die letzte würde dem Menschen ermöglichen, mit jedem und allen Menschen Umgang zu pflegen. Eine dritte Sprache wäre dann nicht mehr nötig. Wie nützlich und beruhigend wäre es doch für alle, wenn man sich mit jedem Menschen, egal aus welchem Land er stammt, unterhalten könnte, ohne einen Dolmetscher zu brauchen!
Abdu'l-Bahá

‘Abdu’l-Bahá, Ansprachen in Paris 48:2

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Die Gabe Gottes an dieses erleuchtete Zeitalter ist die Erkenntnis der Einheit der Menschheit und der grundlegenden Einheit der Religion. Der Krieg zwischen den Nationen wird aufhören, und durch den Willen Gottes wird der Größte Frieden kommen; die Welt wird als eine neue Welt gesehen werden, und alle Menschen werden wie Brüder leben.

Abdu'l-Bahá

Baháu’lláh verhieß den Größten Frieden. Alle Nationen und Völker werden unter dem Schatten des Zeltes des großen Friedens und der Harmonie zusammenkommen. Das bedeutet, dass durch allgemeine Wahl ein Oberster Gerichtshof geschaffen werden muss, der die Aufgabe hat, Differenzen und Konflikte zwischen den Mächten beizulegen, so dass Kontroversen nicht mehr zu Kriegen führen.

Abdu'l-Bahá

Ich heiße euch alle und jeden von euch, alles, was ihr im Herzen habt, auf Liebe und Einigkeit zu richten. Wenn ein Kriegsgedanke kommt, so widersteht ihm mit einem stärkeren Gedanken des Friedens. Ein Haßgedanke muss durch einen mächtigeren Gedanken der Liebe vernichtet werden. Kriegsgedanken zerstören alle Eintracht, Wohlfahrt, Ruhe und Freude. Gedanken der Liebe schaffen Kameradschaftlichkeit, Frieden, Freundschaft und Glückseligkeit. Wenn Soldaten der Welt den Säbel ziehen, um zu töten, so schütteln die Soldaten Gottes einander die Hände. So mag durch die Gnade Gottes, die sich durch die reinen Herzen und aufrichtigen Seelen auswirkt, alle menschliche Wildheit schwinden. Haltet den Frieden der Welt nicht für ein unerreichbares Idealbild!

Abdu'l-Bahá

Sollte jemand Streit mit euch suchen, trachtet danach, ihn zum Freunde zu gewinnen. Sollte jemand euch bis ins Innerste verletzen, seid ein heilender Balsam für seine Wunden. Sollte euch jemand verspotten und verhöhnen, begegnet ihm mit Liebe. Sollte jemand seine Schuld auf euch abwälzen, lobt ihn. Sollte er euch tödliches Gift anbieten, so gebt ihm dafür den besten Honig; und sollte er euer Leben bedrohen, so gewährt ihm eine Arznei, die ihn für immer heilen wird."

Abdu'l-Bahá