Bahá'í ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Natürlich ließ Er sich nie auf Wortstreit ein oder bestand auf Seiner Ansicht. Er ließ jedem seine Freiheit. Niemals maßte Er sich Autorität an, Er war im Gegenteil immer das Musterbeispiel der Demut. Er lehrte, als ob Er „einem König ein Geschenk überreichte“. Er sagte mir auch nie, was ich tun sollte, außer dass Er andeutete, dass ich recht täte. Auch sagte Er mir nie, was ich glauben sollte. Er stellte die Wahrheit und die Liebe als so schön und königlich dar, dass das Herz sie notgedrungen verehren musste. Er zeigte mir durch Seine Stimme, Sein Verhalten, Seine Haltung, Sein Lächeln wie ich sein sollte, denn Er wusste, dass aus der reinen Erde des Seins die guten Früchte der Taten und Worte gewisslich entspringen würden. Eine ungewöhnliche, Ehrfurcht einflößende Mischung aus Demut und Majestät, von Entspannung und Macht war selbst in Seinen geringsten Worten und Gesten, was in mir eine Sehnsucht erweckte, ihren Ursprung zu verstehen. Was machte Ihn so anders, so unermesslich erhaben über jeden menschen, den ich kannte?
Sonstige

Howard Colby Ives, Portals to Freedom 39

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Lehre die Sache Gottes, o Volk Bahás, denn Gott hat es jedem zur Pflicht gemacht, Seine Botschaft zu verkünden, und betrachtet dies als die verdienstvollste aller Taten.

Bahá'u'lláh

O Diener Gottes! Freue dich über die Frohen Botschaften Gottes, sei glücklich durch die Verbreitung der göttlichen Düfte, klammere dich an das Reich Gottes in solcher Weise, dass du dich dadurch von der Welt löst und in deinem Herzen das Feuer der Liebe Gottes in einem Maße entzündest, dass jeder, der sich dir nähert, seine Wärme spürt. Wenn du diese Stufe zu erreichen wünscht, dann solltest du dich ganz Gott zuwenden. Vielleicht wird dann ein Licht auf dich herabsteigen, durch das die göttlichen Düfte durch alle jene Regionen verbreitet werden und du zu einer Lampe der Führung wirst, aus der das Licht der Erkenntnis ausstrahlt und sich über jene weiten Länder und entfernten Regionen ausbreitet.

Abdu'l-Bahá

Ich hoffe, dass diese Begegnung zu einem Docht in der Lampe wurde und dass das Feuer ihn entzündete, sobald es damit in Berührung kommt. Ich erwarte Ergebnisse dieser Begegnung, dass Ich dich nämlich wie eine Kerze leuchten sehe, wie eine Motte, die sich im Feuer der Liebe Gottes verzehrt, weinen wie eine Wolke, weil die Liebe und Anziehung so groß sind, lachen wie eine Wiese und durch diese Fröhlichkeit aufgerüttelt, wie ein junger Baum durch die Winde aus dem Abhá Paradies.

Abdu'l-Bahá

Gottes Dienerinnen müssen sich auf eine solche Stufe erheben, dass sie von selbst und ohne Hilfe diese inneren Bedeutungen begreifen und fähig werden, jedes Wort in allen Einzelheiten zu erläutern - eine Stufe, auf der aus der Wahrheit ihres tiefsten Herzens ein Quell der Weisheit sprudelt, wie sich ein Springbrunnen aus seinem eigenen Urgrund ergießt.

Abdu'l-Bahá