Bahá'í ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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O Gott, o Du, der Du Deine Herrlichkeit über die leuchtende Wirklichkeit der Menschen ausstrahlst, über sie das glänzende Licht des Wissens und der Führung ausgießest, sie unter allen erschaffenen Dingen für diese höchste Gnade auserwählt hast und sie alle Dinge begreifen, ihren innersten Wesenskern verstehen, sie aus der Dunkelheit in die Welt des Sichtbaren bringen und ihre Mysterien erschließen lässt! „Er, wahrlich, schenkt Seine Gnade, wem Er will.“ O Herr, hilf Du Deinen Geliebten, sich Kenntnisse, Wissenschaften und Künste anzueignen und die Geheimnisse zu entschleiern, die im innersten Wesenskern aller erschaffenen Dinge verwahrt sind. Lass sie die verborgenen Wahrheiten erkennen, die im Herzen allen Seins verzeichnet und verankert sind. Mache sie zu Zeichen der Führung für alle Geschöpfe, zu durchdringenden Strahlen des Geistes, die Licht in dieses, „das erste Leben“, bringen. Lasse sie Führer sein zu Dir, Wegweiser auf Deinem Pfade, Wettläufer, die die Menschen zu Deinem Königreich anspornen. Du bist wahrlich der Kraftvolle, der Beschützer, der Starke, der Verteidiger, der Mächtige, der Freigebigste.
Abdu'l-Bahá

Abdu'l-Bahá in Kunst 14

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Das Wichtigste ist, den Spiegel des Herzens zu reinigen, damit es erleuchtet und empfänglich werde für das göttliche Licht. Das eine Herz mag die Eigenschaften eines polierten Spiegels besitzen; ein anderes dagegen ist stumpf und blind durch den Schmutz und Staub dieser Welt. Obwohl dieselbe Sonne auf beide scheint, könnt ihr in dem Spiegel, der poliert, rein und makellos ist, die Sonne in ihrer ganzen Fülle, Herrlichkeit und Macht erblicken, wie sie ihre Majestät und ihr Strahlen offenbart; aber der dunkle, rostige Spiegel ist nicht in der Lage, die Sonne widerzustrahlen, obwohl die Sonne selbst weder geringer leuchtet, noch den Spiegel meidet. Unsere Pflicht ist es deshalb, den Spiegel unseres Herzens zu polieren, damit wir Spiegelbilder dieses Lichtes und Empfänger der göttlichen Gnadengaben werden, die sich in ihnen gänzlich offenbaren können.

Abdu'l-Bahá

Des Menschen Vorzug liegt im Dienst und in der Tugend, nicht im Prunk des Wohllebens und des Reichtums. Habt acht, dass eure Worte rein sind von eitlem Wahn und weltlichen Lüsten und eure Taten von List und Argwohn. Vergeudet nicht den Reichtum eures kostbaren Lebens im Verfolg böser, verderbter Neigung, noch lasst eure Mühe völlig in der Förderung eurer eigenen Interessen aufgehen.

Bahá'u'lláh

Dass (...) Glück und Größe, Rang und Stufe, Freude und Frieden eines Menschen nicht in seinem persönlichen Reichtum, vielmehr in seinem hervorragenden Charakter, seinem hehren Entschluss, seiner umfassenden Bildung und seiner Fähigkeit, schwierige Probleme zu lösen, beschlossen sind.

Abdu'l-Bahá

O Meine Diener! Würdet ihr die verborgenen, unermesslichen Meere Meines unzerstörbaren Reichtums entdecken, so würdet ihr Gewiss die Welt, ja, die ganze Schöpfung als ein Nichts ansehen.

Bahá'u'lláh