Bahá'í-ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Er allein durfte »der Meister« genannt werden, eine Ehre, von der Sein Vater all Seine anderen Söhne grundsätzlich ausgeschlossen hatte. Ihm allein hatte Sein liebender, nie irrender Vater den einzigartigen Titel »Sirru'lláh« [das Geheimnis Gottes] verliehen, eine treffende Bezeichnung für den Einen, der zwar in Seinem Wesen menschlich und auf einer gänzlich anderen Stufe als Sein Vater und Dessen Wegbereiter, trotzdem den Anspruch erheben konnte, das vollkommene Beispiel Seines Glaubens zu sein, übermenschliches Wissen zu besitzen und als makelloser Spiegel für das Licht Seines Vaters zu gelten. Ihn bezeichnete Sein Vater in Adrianopel in der Súriy-i-Ghuṣn [Tafel vom Ast] als »dieses heilige und erhabene Wesen, diesen Ast der Heiligkeit«, »den Ast des Gesetzes Gottes«, Seine »größte Gnade« für die Menschen und die »vollkommenste Gabe«, die ihnen gewährt worden sei, als Den, durch den »jedes modernde Gebein lebendig« wird, und erklärt: »Wer sich Ihm zuwendet, hat sich Gott zugewandt«, und »wer nicht im Schatten des Astes bleibt, der ist verloren in der Wüste des Irrtums.«
Shoghi Effendi

Shoghi Effendi, Gott geht vorüber 449

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Dies ist der Letzte Wille des göttlichen Erblassers: Es ist den Aghsán¹, den Afnán² und Meiner Verwandtschaft zur Pflicht gemacht, daß sie allesamt ihr Antlitz dem Mächtigsten Aste zuwenden. Beachtet, was Wir in Unserem Heiligsten Buch offenbart haben: »Wenn das Meer Meiner Gegenwart verebbt und das Buch Meiner Offenbarung abgeschlossen ist, wendet euer Angesicht Ihm zu, den Gott bestimmt hat, Ihm, der dieser Urewigen Wurzel entsproß.«³ Mit diesem heiligen Vers ist kein anderer gemeint als der Mächtigste Ast.¹ So haben Wir euch gnädig Unseren machtvollen Willen offenbart, und wahrlich, Ich bin der Gnadenvolle, der Allmächtige. Wahrlich, Gott hat bestimmt, daß die Stufe des Größeren Astes² unter derjenigen des Größten Astes³ ist. Er ist fürwahr der Gebieter, der Allweise. Wir haben »den Größeren« nach »dem Größten« erwählt, wie es der Allwissende, der Allkennende befiehlt.

Bahá'u'lláh

Wenn das Meer Meiner Gegenwart verebbt, und das Buch Meiner Offenbarung abgeschlossen ist, wendet euer Angesicht Ihm zu, den Gott bestimmt hat, der aus dieser urewigen Wurzel entsproß

Bahá'u'lláh

Ein anderer Seiner Charakterzüge, den niemand vergessen konnte, der Ihn je sah, war Sein Umgang mit Kindern, die man zu Ihm brachte. Er hielt viele Seiner Ansprachen, während Er seinen Arm um eines der Kinder gelegt hatte. Ständig ermahnte Er die Eltern: Lssen Sie dieses Kind eine gute Erziehung genießen. Bemühen Sie sich bis zum Äußersten, ihm das Beste zuteil werden zu lassen, das Sie sich leisten können, damit es sich der Vorteile dieses ruhmreichen Zeitalters erfreuen kann. Tun Sie alles Ihnen Mögliche, um die ihm innewohnende Geistigkeit zu fördern.

'Abdu'l-Bahá

In der denkwürdigen Nacht, da der Báb in einem verborgenen Winkel von Shíráz zu Mullá Husayn von der Bedeutung Seiner Sendung sprach, war ein dynamischer, von göttlichen Kräften angetriebener Prozeß in Gang gesetzt worden, der ungeahnte Möglichkeiten in sich barg, weltumfassend angelegt war und letzten Endes die Welt verändern sollte. Um die Kräfte dieses vom Himmel ausgelösten Prozesses zu steuern und ihr harmonisches Fortwirken nach dem Hinscheiden Bahá’u’lláhs zu gewährleisten, war ein göttliches Instrument unerläßlich, das unanfechtbare Autorität besaß und mit dem Autor der Offenbarung in organischer Verbindung stand. Für dieses Instrument hatte Bahá’u’lláh ausdrücklich gesorgt durch die Stiftung des Bundes, den Er vor Seinem Hinscheiden fest begründete. Von diesem Bund hatte Er schon im Kitáb-i-Aqdas gesprochen, und als Er in den Tagen vor Seinem Tod Abschied von Seiner um das Bett versammelten Familie nahm, wies Er ebenfalls darauf hin, auch hatte Er ihn in einem besonderen Dokument niedergelegt, das Er das »Buch Meines Bundes« nannte und während Seiner letzten Krankheit Seinem ältesten Sohn Abdu’l-Bahá anvertraute …

Shoghi Effendi