„Dieser Tag, O Shaykh, war und ist niemals der Tag, an dem menschengemachte Künste und Wissenschaften dem Menschen als wahrer Maßstab gelten können, hat doch anerkanntermaßen Er, der in keiner Kunst oder Wissenschaft bewandert war¹, den Thron aus reinstem Gold bestiegen und den Ehrensitz im Rat der Erkenntnis eingenommen, während der gefeierte Erklärer und Wahrer dieser Künste und Wissenschaften² ausgeschlossen blieb. Mit »Künsten und Wissenschaften« ist hier gemeint, was mit Worten anfängt und mit Worten aufhört. Solche Künste und Wissenschaften jedoch, die gute Ergebnisse zeitigen, die Früchte tragen und dem Wohlergehen und dem Frieden der Menschen dienlich sind, waren vor Gott angenehm und werden es bleiben. Würdest du Meiner Stimme Gehör schenken, du würdest alle deine Habe beiseite werfen und deinen Blick auf den Ort heften, an dem das Weltmeer der Weisheit und des Wortes wogt und die Düfte der Güte deines Herrn, des Mitleidsvollen, wehen.
Bahá'u'lláh