Bahá'í-ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Jesus Christus wusste, dass dies geschehen würde, und war bereit, zu leiden. Seine Erniedrigung war Seine Verherrlichung; Seine Dornenkrone ein himmlisches Diadem. Als sie Ihm die Dornenkrone auf Sein gesegnetes Haupt drückten und in Sein hehres Antlitz spien, legten sie damit die Grundlage Seines ewigen Reiches. Er herrscht noch immer, während sie und ihre Namen verschwunden und vergessen sind. Er ist ewig und herrlich. Sie gibt es nicht mehr. Sie trachteten danach, Ihn zu vernichten, doch sie vernichteten sich selbst. Durch die Stürme ihrer Gegnerschaft nährten sie nur Seine Flamme.
'Abdu'l-Bahá

'Abdu'l-Bahá, Die Verkündigung des Weltfriedens 2:5

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Wisse, daß die ganze Schöpfung in großer Trauer weinte, als der Menschensohn Seinen Geist zu Gott aufgab. Doch indem Er sich selbst opferte, wurde allem Erschaffenen eine neue Fähigkeit eingehaucht. Die Beweise dafür sind in allen Völkern kund und heute vor dir offenbar. Die tiefste Weisheit, welche die Weisen zum Ausdruck bringen, die gründlichste Gelehrsamkeit, die Menschengeist entfaltet, die Künste, welche die fähigsten Hände gestalten, der Einfluß, den die mächtigsten Herrscher üben, sind nur Offenbarungen der belebenden Macht, die Sein überragender, Sein alldurchdringender und strahlender Geist entfesselt hat.

Bahá'u'lláh

Wir bezeugen, daß Er, als Er in die Welt trat, den Glanz Seiner Herrlichkeit über alles Erschaffene ergoß. Durch Ihn wurde der Aussätzige vom Aussatz der Verderbtheit und Unwissenheit befreit. Durch Ihn wurden der Unkeusche und der Widersetzliche geheilt. Durch Seine Macht, aus dem allmächtigen Gott geboren, wurden die Augen des Blinden geöffnet und die Seele des Sünders geheiligt.

Bahá'u'lláh

Jesus, der Sohn Marias, saß eines Tages da und sprach folgende Worte aus dem Heiligen Geist: »O Menschen! Die Speise, mit der Ich Meinen Hunger stille, ist das Gras des Feldes. Mein Bett ist der Staub der Erde, Meine Lampe in der Nacht ist der Mondenschein, und Mein Ross sind Meine Füße. Doch sehet, wer auf Erden ist reicher als Ich?« Bei der Gerechtigkeit Gottes! Tausende von Schätzen umwandeln diese Armut, und Myriaden von Reichen der Herrlichkeit sehnen sich nach solcher Niedrigkeit!

Bahá'u'lláh

Das Lukasevangelium berichtet, dass Jesus eines Tages an einem Juden vorüberging, der gelähmt auf seinem Bette lag. Als der Jude Ihn erblickte, erkannte er Ihn und jammerte um Seine Hilfe. Jesus sprach zu ihm: »Erhebe dich von deinem Bett, deine Sünden sind dir vergeben.« Einige Juden, die dabeistanden, murrten und sprachen: »Wer kann Sünden vergeben außer Gott allein?« Er aber durchschaute sofort ihre Gedanken, Er antwortete ihnen und sprach: »Was ist leichter, zu dem Lahmen zu sagen: ›Stehe auf, nimm dein Bett und wandle‹, oder: ›Dir sind deine Sünden vergeben‹? Ihr sollt aber wissen, dass der Menschensohn auf Erden Macht hat, die Sünden zu vergeben.« Dies ist die wahre Souveränität, dies ist die Macht der Auserwählten Gottes!

Bahá'u'lláh