Bahá'í-ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Möchte ein Mensch sich mit dem Schmuck dieser Erde schmücken, ihre Trachten tragen und die Wohltaten genießen, die sie zu schenken vermag, so kann ihm das nicht schaden, sofern er nichts zwischen sich und Gott treten lässt; denn Gott hat alle guten Dinge, ob sie in den Himmeln oder auf Erden erschaffen sind, für jene Seiner Diener bestimmt, die wahrhaft an Ihn glauben. Genießet, o Menschen, die guten Dinge, die Gott euch erlaubt, und beraubt euch nicht selbst Seiner wunderbaren Gaben. Bringet Ihm Dank und Preis, und gehöret zu den wahrhaft Dankbaren.
Bahá'u'lláh

Bahá’u’lláh in: Die Bewahrung der Erde und ihrer Ressourcen 2.2.2

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Sprich: Die Natur ist in ihrem Wesen die Verkörperung Meines Namens, der Gestalter, der Schöpfer. Ihre Offenbarungen sind verschiedenartig durch verschiedene Ursachen, und in dieser Verschiedenartigkeit sind Zeichen für urteilsfähige Menschen. Die Natur ist Gottes Wille, dessen Ausdruck in der bedingten Welt und durch diese. Sie ist Teil des Waltens der Vorsehung, verordnet von dem Verordner, dem Allweisen.

Bahá'u'lláh

Jeder Mensch mit Urteilsvermögen, der auf Erden wandelt, fühlt sich in der Tat beschämt, weil er sich voll bewusst ist, dass dasjenige, dem er seinen Wohlstand, seinen Reichtum, seine Macht, seine Erhöhung, seinen Fortschritt und all seine Kraft verdankt, nach dem Willen Gottes die nackte Erde ist, die alle Menschen mit Füßen treten. Zweifellos ist jeder, der sich dieser Wahrheit bewusst ist, von allem Stolz, Dünkel und Hochmut geläutert und geheiligt.

Bahá'u'lláh

Des Höchsten Paradieses verzeichnete, ist: In allen Dingen ist Mäßigung wünschenswert. Wird etwas übertrieben, so erweist es sich als Quell des Unheils. Seht auf die Zivilisation des Westens, wie sie die Völker der Welt aufwühlt und beunruhigt. Eine Höllenmaschine wurde ausgeheckt und erweist sich als Waffe der Zerstörung, so grausam, wie man es nie zuvor gesehen oder gehört hat. Reinigung von dieser tiefverwurzelten, alles überflutenden Verderbnis ist nur möglich, wenn sich die Völker der Welt im Verfolg eines gemeinsamen Zieles vereinen und einen allumfassenden Glauben annehmen. Neigt euer Ohr dem Ruf dieses Unterdrückten und haltet euch fest an den Geringeren Frieden!

Bahá'u'lláh

Womit könnt ihr zu Recht prahlen? Ist es euer Essen und Trinken, worauf ihr stolz seid, sind es die Schätze, die ihr in euren Truhen speichert, die Vielfalt und der Preis des Schmucks, mit dem ihr euch behängt? Wenn wahrer Ruhm im Besitz solch vergänglicher Dinge bestünde, dann müsste zwangsläufig die Erde, auf der ihr wandelt, sich vor euch brüsten, weil sie euch nach dem Ratschluss des Allmächtigen mit eben diesen Dingen versorgt und beschenkt. Tief in ihr ist alles enthalten, was ihr besitzet, wie Gott es verordnet hat. Aus ihr schöpfet ihr euren Reichtum als ein Zeichen Seiner Barmherzigkeit. So betrachtet denn euren Zustand, das, worauf ihr stolz seid! Könntet ihr es doch begreifen!

Bahá'u'lláh