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17 Zitate
Jeder Mensch mit Urteilsvermögen, der auf Erden wandelt, fühlt sich in der Tat beschämt, weil er sich voll bewusst ist, dass dasjenige, dem er seinen Wohlstand, seinen Reichtum, seine Macht, seine Erhöhung, seinen Fortschritt und all seine Kraft verdankt, nach dem Willen Gottes die nackte Erde ist, die alle Menschen mit Füßen treten. Zweifellos ist jeder, der sich dieser Wahrheit bewusst ist, von allem Stolz, Dünkel und Hochmut geläutert und geheiligt.
Bahá'u'lláh, in: Textzusammenstellung: Die Bewahrung der Erde und ihrer Hilfsquellen, #2:1
Womit könnt ihr zu Recht prahlen? Ist es euer Essen und Trinken, worauf ihr stolz seid, sind es die Schätze, die ihr in euren Truhen speichert, die Vielfalt und der Preis des Schmucks, mit dem ihr euch behängt? Wenn wahrer Ruhm im Besitz solch vergänglicher Dinge bestünde, dann müsste zwangsläufig die Erde, auf der ihr wandelt, sich vor euch brüsten, weil sie euch nach dem Ratschluss des Allmächtigen mit eben diesen Dingen versorgt und beschenkt. Tief in ihr ist alles enthalten, was ihr besitzet, wie Gott es verordnet hat. Aus ihr schöpfet ihr euren Reichtum als ein Zeichen Seiner…
Bahá’u’lláh, in: Textzusammenstellung: Die Bewahrung der Erde und ihrer Ressourcen, #2.2.1
Möchte ein Mensch sich mit dem Schmuck dieser Erde schmücken, ihre Trachten tragen und die Wohltaten genießen, die sie zu schenken vermag, so kann ihm das nicht schaden, sofern er nichts zwischen sich und Gott treten lässt; denn Gott hat alle guten Dinge, ob sie in den Himmeln oder auf Erden erschaffen sind, für jene Seiner Diener bestimmt, die wahrhaft an Ihn glauben. Genießet, o Menschen, die guten Dinge, die Gott euch erlaubt, und beraubt euch nicht selbst Seiner wunderbaren Gaben. Bringet Ihm Dank und Preis, und gehöret zu den wahrhaft Dankbaren.
Bahá’u’lláh, in: Textzusammenstellung: Die Bewahrung der Erde und ihrer Ressourcen, #2.2.2
Hiermit ist gemeint: Wie der Menschenleib in dieser Welt äußerlich aus verschiedenen Gliedern und Organen zusammengesetzt ist und doch in Wirklichkeit ein eng verbundenes, zusammenhängendes Ganzes bildet, so gleicht die Struktur der stofflichen Welt einem einzigen Wesen, dessen Teile und Glieder untrennbar miteinander verbunden sind.
'Abdu'l-Bahá, in: Textzusammenstellung: Die Bewahrung der Erde und ihrer Hilfsquellen, #2:1
In der Welt des Seins ist das Tier ein Gefangener der Natur. Sein Verhalten richtet sich nach den Zwängen und Bedingungen der Natur. Es hat weder Bewusstsein noch Verständnis für Gut und Böse. Es folgt einfach seinem natürlichen Instinkt und seiner Neigung. Die Propheten Gottes sind gekommen, um dem Menschen den Weg der Rechtschaffenheit zu zeigen, damit er nicht seinem natürlichen Trieb folgt, sondern sein Handeln vom Licht Ihrer Gebote und Ihres Beispiels leiten lässt. Entsprechend Ihrer Lehren sollte der Mensch das tun, was nach der Maßgabe der Vernunft und dem Urteil des Verstandes als…
‘Abdu’l-Bahá, Die Verkündigung des Weltfriedens 16:4
Kurz, nicht nur ihren Mitmenschen müssen die Geliebten Gottes voll Erbarmen und Mitleid begegnen; sie müssen vielmehr jedem Lebewesen höchste Güte bezeigen, hegen doch in allen körperlichen Vorgängen, wo immer der Tiergeist betroffen ist, Mensch und Tier dieselben Gefühle. Der Mensch hat diese Wahrheit allerdings nicht begriffen. Er wähnt, dass sich körperliche Empfindungen auf menschliche Wesen beschränken. Deshalb ist er zu den Tieren ungerecht und grausam. Und doch: Welcher Unterschied besteht denn wirklich, wenn es um körperliche Empfindungen geht? Die Gefühle sind dieselben, ob man einem…
‘Abdu’l-Bahá, in: Textzusammenstellung: Die Bewahrung der Erde und ihrer Ressourcen, #2.2.3
Erzieht eure Kinder von den frühesten Tagen an, unendlich zart und liebevoll zu Tieren zu sein. Ist ein Tier krank, lasst die Kinder es zu heilen versuchen; ist es hungrig, lasst sie es füttern; ist es durstig, lasst sie es tränken; ist es schwach, lasst sie dafür sorgen, dass es ausruht.
‘Abdu’l-Bahá, in: Textzusammenstellung: Die Bewahrung der Erde und ihrer Ressourcen, #2.2.3
Wir können unser Herz nicht von unserer Umwelt trennen, die uns umgibt, und behaupten, dass alles sich zum Bessern verändert, wenn erst einmal eins von diesen beiden neu gestaltet ist. Der Mensch ist organisch mit der Welt verbunden. Sein inneres Leben gestaltet die Umwelt und wird zutiefst von ihr beeinflusst. Eins wirkt auf das andere, und jede bleibende Veränderung im Leben des Menschen ist das Ergebnis dieser Wechselwirkungen.
Shoghi Effendi, in: Textzusammenstellung: Die Bewahrung der Erde und ihrer Hilfsquellen, #3:3
Bahá’u’lláh hat die Nationen der Welt ermahnt, aus ganzem Herzen zusammenzuarbeiten, um dem Wohl der ganzen Menschheit zu dienen, und sich zu vereinigen auf der Suche nach Mitteln und Wegen, den vielfältigen Umweltproblemen auf unserem Planeten zu begegnen. Solange die Nationen der Welt diese Ermahnungen weder verstehen noch befolgen, werden nach Ansicht des Hauses der Gerechtigkeit bei der Lösung der Umweltprobleme kaum Fortschritte zu verzeichnen sein.
Das Universale Haus der Gerechtigkeit, in: Textzusammenstellung: Die Bewahrung der Erde und ihrer Ressourcen, #3.3