Bahá'í ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Was ich von Dir erbitte, o mein Gott, ist: Mache mich fähig, bevor meine Seele den Körper verläßt, Dein Wohlgefallen zu erlangen, sei es auch nur für einen Augenblick, kürzer als der kleinste Bruchteil eines Senfkorns. Denn wenn meine Seele scheidet, während Du zufrieden mit mir bist, bin ich frei von jeder Angst und Sorge; doch verließe sie mich, während Du mir zürnst, so nützte mir keine gute Tat, hätte ich auch alle vollbracht, und nichts könnte mich erhöhen, hätte ich auch alle Ehre und allen Ruhm erworben.
Der Báb

Báb, Eine Auswahl aus Seinen Schriften 7:18

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Wir sind zusammengekommen, um Abdu'l-Bahá Lebewohl zu sagen und um Gott zu danken für Sein Vorbild und die Lehren, die Er gegeben hat, sowie für die Macht Seines Gebets, Licht in verworrenes Denken zu bringen, Hoffnung an die Stelle von Furcht zu setzen, Glaube dorthin zu tragen, wo Zweifel herrschte, und in gequälte Herzen die Liebe zu senken, die Selbstsucht und Angst überwindet.

Abdu'l-Bahá

Abdu’l-Bahá sagte: Es gibt zwei Arten von Krankheiten, körperliche und geistige. Nehmen wir als Beispiel eine Hand mit einer Schnittwunde. Wenn Sie um Heilung für die Wunde beten und die Blutung nicht stillen, werden Sie kaum etwas erreichen. Man braucht ein stoffliches Heilmittel. Wenn zuweilen das Nervensystem durch Angstzustände lahmgelegt wird, ist ein geistiges Hilfsmittel von Nöten. Wahnsinn, eine sonst unheilbare Krankheit, kann mit Gebeten behandelt werden. Sehr oft machen Sorgen krank. Hier können geistige Mittel Heilung bringen.

Abdu'l-Bahá

Danket Gott, daß ihr, die ihr hier versammelt seid, davon wißt, denn in allen Sorgen des Lebens vermögt ihr höchsten Trost zu erhalten. Wenn eure Erdentage gezählt sind, so wißt ihr, daß euch ewiges Leben erwartet. Wenn euch materielle Angst in eine dunkle Wolke hüllt, wird geistiger Glanz euren Weg erhellen. Wahrlich, wessen Sinn vom Geist des Höchsten erleuchtet ist, der hat die erhabenste Tröstung.

Abdu'l-Bahá

Die göttliche Kultur indessen erzieht jedes Glied der Gesellschaft so, daß außer ganz wenigen niemand ein Verbrechen begeht. Es besteht daher ein großer Unterschied zwischen der Verbrechensverhütung durch gewalttätige, vergeltende Maßnahmen und derartiger Erziehung, Aufklärung und Vergeistigung, daß die Menschen ohne Angst vor Strafe oder Rache Verbrechen unterlassen. Sie werden fürwahr schon das Begehen eines Verbrechens als eine große Schande und als die härteste Strafe ansehen. Sie werden sich in die menschlichen Vollkommenheiten verlieben und ihr Leben dem weihen, was der Welt Licht bringt und die an der heiligen Schwelle Gottes annehmbaren Tugenden fördert.

Abdu'l-Bahá