Bahá'í ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Als der Stern Jesu Christi, des Messias, erstrahlte, erklärte Er, Er sei gekommen, um die verlorenen Stämme, die verstreuten Schafe Mose zu sammeln. Er hütete nicht nur die Herde Israels, sondern brachte auch Menschen aus Kaldäa, Ägypten, Syrien, dem alten Assyrien und Phönizien zusammen. Diese Menschen waren äußerst feindselig gegeneinander, blutdürstig wie wilde, grausame Tiere; aber Jesus Christus brachte sie zusammen, verband und vereinigte sie in Seiner Sache und knüpfte zwischen ihnen ein solches Band der Liebe, daß Feindschaft und Krieg aufgegeben wurden. Man kann daraus ersehen, daß die göttlichen Lehren dazu bestimmt sind, ein Band der Einheit in der Menschenwelt zu erschaffen und die Grundlage für Liebe und Brüderlichkeit unter den Menschen zu errichten. Die göttliche Religion ist nicht der Grund für Zwist und Zwietracht. Wird Religion zur Ursache für Feindschaft und Streit, so wäre es besser, keine Religion zu haben. Religion ist dazu bestimmt, den politischen Organismus zu beseelen. Bringt sie der Menschheit den Tod, wäre ihr Nichtsein ein Segen und eine Wohltat für den Menschen. Deshalb muß gerade heute nach den göttlichen Lehren gesucht werden, denn sie sind das Heilmittel für die gegenwärtigen Zustände in der Welt. Ein Heilmittel ist dazu da, zu heilen. Verstärkt es die Symptome der Krankheit, so ist es besser, man läßt es weg oder setzt es ab.
Abdu'l-Bahá

Abdu'l-Bahá, Christ sein heißt... 18

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Gott sendet Propheten, damit sie die Menschen erziehen und die Menschheit Fortschritte macht. Jede dieser Manifestationen Gottes hat die Menschheit vorangebracht. Durch Gottes Gnade dienen sie der ganzen Welt. Den sicheren Beweis, dass sie Offenbarer Gottes sind, erbringt die Erziehung und Weiterentwicklung der Menschen. Die Juden waren in einem Zustand tiefster Unwissenheit und Gefangene des Pharao, als Moses erschien und sie auf eine hohe Kulturstufe führte. So kam das Reich Salomos zustande und die Menschheit lernte Wissenschaft und Kunst kennen. Selbst griechische Philosophen studierten die Lehren Salomos. Damit wurde die Prophetenschaft Mose unter Beweis gestellt. Im Laufe der Zeit sind die Israeliten moralisch verkommen und wurden von den Römern und den Griechen unterworfen. Da erhob sich am Horizont über den Israeliten der strahlende Stern Jesu und erleuchtete die Welt, bis allen Sekten, Bekenntnissen und Völkern das an der Einheit so Wunderbare kundgetan war. Es gibt keinen besseren Beweis als diesen für die Tatsache, dass Jesus das Wort Gottes war.

Abdu'l-Bahá

Wie der Tag auf die Nacht folgt und nach dem Sonnenuntergang der Morgen anbricht, so erschien Jesus Christus wie eine Sonne der Wahrheit am Horizont dieser Welt. So war es auch, als die Menschen die Lehren Christi und Sein Vorbild der Liebe zu allen Menschen vergessen hatten und von materiellen Dingen wieder übersättigt waren, da ging in Persien aufs neue ein himmlisches Gestirn auf; ein neues Licht erschien, und jetzt ergießt sich ein großes Leuchten über alle Länder.

Abdu'l-Bahá

Jesus Christus sagte: Ihr müsst wiedergeboren werden, so dass in euch erneut himmlisches Leben entstehen kann. Seid zu den Menschen um euch freundlich und dienet einander. Liebt Gerechtigkeit und Ehrlichkeit in all eurem Tun. Betet inständig und lebt euer Leben so, dass Sorge euch nicht beeinflussen kann. Betrachtet die Menschen eures Volkes und anderer Völker als Teile eines organischen Ganzen, als Söhne des selben Vaters. Zeigt durch euer Verhalten, dass ihr zum Volke Gottes gehört. Dann werden Krieg und Streit aufhören und der Größte Friede wird die ganze Welt umspannen.

Abdu'l-Bahá

Denke daran, daß Christus, allein und nur auf sich gestellt, ohne Beschützer und Helfer, ohne Heer und Truppen und unter schwerster Bedrückung das Banner Gottes vor aller Welt aufrichtete, ihr widerstand und schließlich alle gewann, obwohl Er, äußerlich gesehen, gekreuzigt wurde… Eines weiteren Beweises für die Wahrheit Christi bedarf es nicht.

Abdu'l-Bahá