Bahá'í-ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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In der Bahá’í-Familie sind die Eheleute echte Partner; keiner ist dem anderen untergeordnet. Gemeinsam begegnen sie den Herausforderungen des Lebens – ob geistig, materiell oder gesellschaftlich – durch Gebet, Studium, Beratung und Reflexion über das Handeln. Nehmen wir zum Beispiel Entscheidungen, die die Erziehung von Kindern betreffen. In den Bahá’í-Schriften wird die Mutter als erste Erzieherin des Kindes anerkannt und ihre diesbezüglichen Vorrechte werden bestätigt. Wie ‘Abdu’l-Bahá bemerkt, sind es wahrlich die Mütter, „die das Glück, die zukünftige Bedeutung, die Liebenswürdigkeit, Bildung und Urteilskraft, das Verständnis und den Glauben ihrer Kleinen vorherbestimmen.” Doch auch der Vater trägt Verantwortung für die Bildung und Erziehung der Kinder, und er kann sich nicht einer solch lebenswichtigen Pflicht entziehen und sie allein der Mutter überlassen. Um die Mutter in dieser Rolle zu unterstützen und sicherzustellen, dass sie dadurch nicht benachteiligt wird, trägt der Vater zwar die entsprechende Verpflichtung, die Familie finanziell zu unterstützen, das bedeutet jedoch nicht, dass die Rollen starr festgelegt sind. Auf der Grundlage ihres Verständnisses der Lehren legen die Eheleute selbst fest, wie sie die Angelegenheiten der Familie am besten regeln, je nach den unterschiedlichen persönlichen und sozialen Umständen.
Universales Haus der Gerechtigkeit

Das Universale Haus der Gerechtigkeit, Botschaft vom 19.03.2025, Absatz 9

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Alle sollten Wissen erwerben, damit sie zum Strahlenglanz der Sonne der Gewissheit gelangen und durch ihn erleuchtet werden: Frauen und Männer waren in den Augen Gottes schon immer gleichwertig und werden es immer bleiben. Der Aufgangsort des Lichtes Gottes ergießt seinen Glanz gleichermaßen über alle. Wahrlich, Gott hat die Frauen für die Männer erschaffen und die Männer für die Frauen. Die meistgeliebten Menschen vor Gott sind die standhaften und solche, die Gott – erhaben sei seine Herrlichkeit – mehr lieben als andere.

Bahá'u'lláh

O meine beiden geliebten Kinder! Als mich die Nachricht von eurer Verbindung erreichte, brachte sie unendliche Freude und Dankbarkeit. Gelobt sei Gott, diese beiden Vögel der Treue haben Schutz in einem Nest gesucht! Ich flehe zu Gott, daß Er sie befähige, eine ehrenwerte Familie zu gründen; denn die Ehe hat ihre Bedeutung darin, daß eine reich gesegnete Familie zustandekommt, damit sie alle in tiefer Freude gleich Kerzen die Welt erhellen. Denn die Erleuchtung der Welt hängt vom Dasein des Menschen ab. Wenn der Mensch nicht in dieser Welt lebte, wäre sie wie ein Baum ohne Frucht. Ich hoffe, daß ihr beide wie ein Baum werdet und durch den Regen aus den Wolken der Güte Frische und Anmut erlangt, Blüten tragt und Frucht hervorbringt, auf daß euer Geschlecht ewig fortdauere. Auf euch sei die Herrlichkeit des Allherrlichen!

'Abdu'l-Bahá

Es macht mich so glücklich, alle gläubigen Freunde in London zu treffen. Ihr alle, gleich welcher Art oder welchen Glaubens, seid Mitglieder einer Familie. Die Lehren Baháu’lláhs bringen euch dazu, zu begreifen, dass ihr Brüder seid.

'Abdu'l-Bahá

Wenn ihr ein Glied eurer Familie oder einen Landsmann licht, so tut es mit einem Strahl der unendlichen Liebe! Tut es mit Gott und für Gott! Wo immer ihr die Eigenschaften Gottes findet, liebt jenen Menschen, gleichviel, ob er zu eurer Familie oder zu einer anderen zählt.

'Abdu'l-Bahá