Bahá'í-ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Nicht weniger bitter ist der Konflikt zwischen Sekten und Konfessionen. Christus war ein göttlicher Mittelpunkt der Einheit und Liebe. Wann immer Zwietracht statt Einheit herrscht, wo immer Hass und Streit den Platz der Liebe und geistigen Verbundenheit einnehmen, herrscht der Antichrist statt Christus. Wer hat recht in diesem Streit und Hass zwischen den Sekten? Hat Christus ihnen befohlen, einander zu lieben oder zu hassen? Er liebte sogar Seine Feinde und betete in der Stunde Seiner Kreuzigung für jene, die Ihn töteten. Um ein Christ zu sein, genügt es darum nicht, Seinen Namen zu tragen und zu sagen: »Ich gehöre zu einer christlichen Regierung.« Ein wirklicher Christ zu sein bedeutet, Diener Seiner Sache und Seines Reiches zu sein, unter Seinem Banner des Friedens und der Liebe zu allen Menschen voranzuschreiten, sein Selbst aufzuopfern und gehorsam zu sein, vom Odem des Heiligen Geistes belebt zu werden, ein Spiegel für die Strahlen der Göttlichkeit Christi zu sein, ein fruchtbeladener Baum in Seinem Garten zu sein, die Welt mit dem Lebenswasser Seiner Lehren zu erfrischen – Ihm in allem ähnlich zu werden und erfüllt zu sein vom Geiste Seiner Liebe.
'Abdu'l-Bahá

‘Abdu’l-Bahá, Die Verkündigung des Weltfriedens 2:7

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O Volk der Gerechtigkeit! Sei so strahlend wie das Licht und so leuchtend wie das Feuer, das im Brennenden Busche lodert. Der Glanz des Feuers eurer Liebe wird zweifellos die widerstreitenden Völker und Geschlechter der Erde einen und verschmelzen, wogegen die wilde Flamme der Feindschaft und des Hasses nur zu Streit und Untergang führen kann.

Bahá'u'lláh

Das Erhabenste Wesen spricht: O ihr Menschenkinder! Der Hauptzweck, der den Glauben Gottes und Seine Religion beseelt, ist, das Wohl des Menschengeschlechts zu sichern, seine Einheit zu fördern und den Geist der Liebe und Verbundenheit unter den Menschen zu pflegen. Laßt sie nicht zur Quelle der Uneinigkeit und der Zwietracht, des Hasses und der Feindschaft werden. Dies ist der gerade Pfad, die feste, unverrückbare Grundlage. Was immer auf dieser Grundlage errichtet ist, dessen Stärke können Wandel und Wechsel der Welt nie beeinträchtigen, noch wird der Ablauf zahlloser Jahrhunderte seinen Bau untergraben.

Bahá'u'lláh

O Mein Bruder! Wenn ein wahrer Sucher sich entschließt, mit forschendem Schritt den Pfad zu betreten, der zur Erkenntnis des Altehrwürdigen der Tage führt, muß er vor allem sein Herz, den Sitz der Offenbarung der inneren Geheimnisse Gottes, vom trübenden Staub allen erworbenen Wissens und von den Andeutungen der Verkörperungen teuflischer Wahngebilde reinigen. Er muß seine Brust, das Heiligtum der immerwährenden Liebe des Geliebten, von jeder Befleckung läutern und seine Seele von allem heiligen, was dem Wasser und dem Lehm zugehört, von allen schattenhaften, flüchtigen Verhaftungen. Er muß sein Herz so läutern, daß kein Rest von Liebe oder Haß darin zurückbleibt, damit weder Liebe ihn blind zum Irrtum leite noch Haß ihn von der Wahrheit scheuche. Denn wie du an diesem Tage siehst, sind die meisten Menschen solcher Liebe und solchen Hasses wegen des unsterblichen Antlitzes beraubt, sind von den Verkörperungen der göttlichen Geheimnisse weit abgeirrt und streifen hirtenlos durch die Wildnis des Vergessens und des Irrtums.

Bahá'u'lláh

Er muß sein Herz so läutern, daß kein Rest von Liebe oder Haß darin verbleibt, damit weder Liebe ihn blind zum Irrtum leite noch Haß ihn von der Wahrheit scheuche.

Bahá'u'lláh