Nicht weniger bitter ist der Konflikt zwischen Sekten und Konfessionen. Christus war ein göttlicher Mittelpunkt der Einheit und Liebe. Wann immer Zwietracht statt Einheit herrscht, wo immer Hass und Streit den Platz der Liebe und geistigen Verbundenheit einnehmen, herrscht der Antichrist statt Christus. Wer hat recht in diesem Streit und Hass zwischen den Sekten? Hat Christus ihnen befohlen, einander zu lieben oder zu hassen? Er liebte sogar Seine Feinde und betete in der Stunde Seiner Kreuzigung für jene, die Ihn töteten. Um ein Christ zu sein, genügt es darum nicht, Seinen Namen zu tragen und zu sagen: »Ich gehöre zu einer christlichen Regierung.« Ein wirklicher Christ zu sein bedeutet, Diener Seiner Sache und Seines Reiches zu sein, unter Seinem Banner des Friedens und der Liebe zu allen Menschen voranzuschreiten, sein Selbst aufzuopfern und gehorsam zu sein, vom Odem des Heiligen Geistes belebt zu werden, ein Spiegel für die Strahlen der Göttlichkeit Christi zu sein, ein fruchtbeladener Baum in Seinem Garten zu sein, die Welt mit dem Lebenswasser Seiner Lehren zu erfrischen – Ihm in allem ähnlich zu werden und erfüllt zu sein vom Geiste Seiner Liebe.