Bahá'í-ZitateAusgewählte Zitate aus den Bahá'í-Schriften
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Während Tausende über diese Fragen nachdenken, verfolgen wir wichtigere Ziele. Die Grundlage der gesamten Ökonomie ist göttlicher Natur und eng verbunden mit der Welt des Herzens und des Geistes. Das wird in den Bahá’í-Lehren umfassend dargelegt, und ohne Kenntnis dieser Grundsätze kann die wirtschaftliche Situation nicht verbessert werden. Die Bahá’í werden diese Verbesserungen herbeiführen, aber nicht durch Aufruhr und rohe Gewalt, nicht durch Krieg, sondern durch Wohltätigkeit. Die Herzen müssen so verbunden sein, die Liebe so ausgeprägt, dass der Reiche bereitwillig dem Armen hilft und Maßnahmen ergreift, diese wirtschaftlichen Anpassungen dauerhaft zu verankern. Wenn es auf diese Weise erreicht wird, ist es höchst lobenswert, denn dann geschieht es um Gottes Willen und auf dem Pfad Seines Dienstes. Es wäre beispielsweise so, wie wenn die reichen Bewohner einer Stadt sagten: »Es ist weder gerecht noch gesetzmäßig, dass wir großen Reichtum besitzen, während es in dieser Gemeinde bittere Armut gibt«, und dann bereitwillig ihren Reichtum mit den Armen teilen und nur so viel behalten, dass sie angenehm leben können.
'Abdu'l-Bahá

‘Abdu’l-Bahá, Die Verkündigung des Weltfriedens 84:3

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Friede sei mit dem, der den Rechten Weg geht! Hat der Wanderer die Höhen des Staunens erstiegen, so betritt er das Tal der wahren Armut und des völligen Vergehens. Dies ist die Stufe, auf der das ich stirbt und in Gott lebt, arm in sich selbst und reich durch den Ersehnten. Wenn wir auf dieser Stufe von Armut sprechen, so ist damit die Armut von allem gemeint, was in der erschaffenen Welt ist, und Reichtum durch alles, was in der Welt Gottes ist. Denn wenn ein aufrichtig Liebender und ergebener Freund in die Gegenwart des Geliebten tritt, so werden die leuchtende Schönheit des Geliebten und die Herzglut des Liebenden ein Feuer entzünden, durch das alle Hüllen und Schleier, ja alles, was er hat, vom Herzen bis zur Haut, verbrennen, und nichts verbleibt außer dem Freunde.

Bahá'u'lláh

O ihr Reichen auf Erden! Die Armen in eurer Mitte sind Mein Pfand; hütet Mein Pfand und trachtet nicht nur nach eurem Wohlergehen.

Bahá'u'lláh

O Sohn der Leidenschaft! Reinige dich vom Staub des Reichtums und betritt in vollkommenem Frieden die Reiche der Armut; dort wirst du aus dem Quell der Loslösung den Wein ewigen Lebens trinken.

Bahá'u'lláh

Diese Armut und dieser Reichtum, diese Niedrigkeit und Herrlichkeit, diese Herrschaft und Macht, alles, worauf Augen und Herzen der hohlen, törichten Seelen gerichtet sind - alles schwindet zu völligem Nichts dahin in diesem heiligen Hofe. So ist gesagt worden: »O Menschen! Ihr seid nur arm, weil ihr Gottes bedürft. Gott aber ist der Reiche, der Selbstgenügende«.¹ »Reichtum« bedeutet also die Unabhängigkeit von allem außer Gott, »Armut« der Mangel an allem, was Gottes ist.

Bahá'u'lláh