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Zwar hatte es vor allem in Lateinamerika und in Asien schon lange Projekte im Bereich sozialer und wirtschaftlicher Entwicklung gegeben, doch das waren isolierte Unternehmungen durch Gruppen von Gläubigen unter der Führung einzelner Nationaler Räte. Im Oktober 1983 wurden nun die Bahá’í-Gemeinden in aller Welt aufgerufen, solche Aktivitäten zu einem festen Bestandteil ihrer Tätigkeit zu machen. Im Weltzentrum wurde ein Büro für soziale und wirtschaftliche Entwicklung eingerichtet, welches das Gelernte allgemein nutzbar machte und bei der Suche nach finanzieller Unterstützung half.
Das Universale Haus der Gerechtigkeit, Das Jahrhundert des Lichts 9:15
Ganz gleich wie sehr derartige Verhältnisse historisch bedingt sind – die Zukunft müssen sie nicht bestimmen; und selbst wenn die derzeit gängigen ökonomischen Vorstellungen und Methoden der Menschheit in der Zeit ihrer Adoleszenz genügten, so sind sie doch für die anbrechende Zeit ihrer Reife schlicht unzureichend. Es gibt keine Rechtfertigung dafür, an Strukturen, Regeln und Systemen festzuhalten, die ganz offenkundig nicht den Interessen aller Völker dienen. Die Lehren des Glaubens lassen hier keinen Raum für Zweifel: Aufbau, Verteilung und Verwendung von Reichtum und Ressourcen haben eine…
Das Universale Haus der Gerechtigkeit, Botschaft vom 01.03.2017, Absatz 2